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Landing Page Beispiele: Aufbau, Arten und typische Fehler

20. März 2026·
·David Keiser
Marketingteam bespricht am großen Monitor den Entwurf einer Landing Page
Inhalt

Landing Page: Die eine Seite, die über Anfragen und Umsatz entscheidet

Eine Landing Page ist eine einzelne Webseite mit genau einem Ziel: den Besucher zu einer bestimmten Handlung zu bewegen. Das kann eine Kontaktanfrage sein, eine Terminbuchung, ein Download oder ein Kauf. Anders als eine normale Website mit Navigation, Unterseiten und verschiedenen Themen fokussiert sich eine Landing Page komplett auf ein Angebot und eine Handlungsaufforderung. Alles, was ablenkt, wird entfernt. Alles, was überzeugt, wird verstärkt.

Kurz gesagt: Gute Landing Page Beispiele haben eines gemeinsam: Jede Seite verfolgt genau ein Ziel, etwa eine Anfrage, eine Terminbuchung oder eine Anmeldung. Oben steht ein klares Nutzenversprechen, darunter folgen Argumente, Belege wie Bewertungen und Projekte und eine eindeutige Handlungsaufforderung. Navigation und Ablenkung fehlen bewusst.

Der Unterschied zur normalen Unterseite liegt im Fokus: Eine Landing Page ist kein Informationsportal, sondern ein Vertriebsinstrument. Für Unternehmen, die über ihre Website Kunden gewinnen wollen, ist dieses Instrument unverzichtbar. Wie wir solche Seiten für Kampagnen aufbauen, zeigt die Leistung Landingpages.

Wie ist eine Landing Page aufgebaut?

Eine wirksame Landing Page folgt einer klaren Struktur, die den Besucher Schritt für Schritt zur Handlung führt. Am Anfang steht eine starke Headline, die das zentrale Nutzenversprechen in einem Satz auf den Punkt bringt. Sie muss sofort klar machen, was der Besucher bekommt und warum es für ihn relevant ist.

Unter der Headline folgt ein kurzer Einleitungstext, der den Schmerzpunkt des Besuchers anspricht und die Lösung skizziert. Dann kommen die Kernargumente, nicht als technische Features, sondern als konkrete Ergebnisse und Vorteile. Testimonials oder Referenzen bauen Vertrauen auf. Und der Call-to-Action, die Handlungsaufforderung, muss klar, sichtbar und überzeugend sein. Nicht “Absenden”, sondern “Termin für ein Erstgespräch sichern”.

Entscheidend ist, was eine Landing Page nicht hat: keine Navigation, keine Sidebar, keine Links zu anderen Seiten. Jedes Element, das den Besucher von der gewünschten Handlung ablenken könnte, wird entfernt. Das klingt radikal, ist aber der Grund, warum Landing Pages so viel besser konvertieren als reguläre Websiteseiten. Weniger Optionen bedeuten mehr Fokus, und mehr Fokus bedeutet mehr Conversions.

Was ist der Unterschied zwischen Landing Page und Startseite?

Die Homepage Ihrer Website ist die Eingangshalle: Sie zeigt einen Überblick über Ihr gesamtes Angebot, verlinkt auf verschiedene Bereiche und gibt dem Besucher die Möglichkeit, sich zu orientieren. Das ist wichtig für Branding und Navigation, aber schlecht für Conversions. Je mehr Optionen ein Besucher hat, desto weniger wahrscheinlich wählt er eine davon. Das ist das sogenannte Paradoxon der Wahl.

Eine Landing Page dagegen ist ein Zielraum: Der Besucher kommt über eine Anzeige, einen organischen Suchtreffer oder einen Newsletter-Link und findet genau das, was ihm versprochen wurde. Eine Leistung, ein Angebot, eine Handlung. Diese Klarheit ist der Grund, warum Landing Pages bei Werbekampagnen meist deutlich mehr Anfragen bringen als die Startseite.

Die beste Strategie kombiniert beides: Eine professionelle WordPress-Website mit durchdachter Seitenstruktur für organischen Traffic und gezielte Landing Pages für Kampagnen, spezifische Angebote oder saisonale Aktionen. In WordPress lassen sich Landing Pages als eigene Seitenvorlagen anlegen, die bewusst ohne Navigation und ablenkende Elemente gestaltet sind.

Warum funktionieren gute Landing Pages?

Landing Pages funktionieren, weil sie psychologische Prinzipien gezielt einsetzen. Echte Fristen erzeugen Handlungsdruck: Ein Angebot, das tatsächlich nur bis zu einem bestimmten Datum gilt, motiviert den Besucher, jetzt zu handeln statt morgen. Social Proof (Testimonials, Kundenzahlen, Bewertungen) baut Vertrauen auf: “Über 100 Unternehmen vertrauen uns” ist überzeugender als jede Selbstbeschreibung.

Reziprozität spielt eine zentrale Rolle: Wenn Sie dem Besucher etwas Wertvolles kostenlos anbieten (einen Check, einen Leitfaden, eine Erstberatung) fühlt er sich unterbewusst verpflichtet, etwas zurückzugeben. Das ist kein Trick, sondern ein psychologisches Grundprinzip, das seit Jahrzehnten erforscht ist. Der kostenlose Website-Check ist ein klassisches Beispiel: Der Besucher bekommt eine konkrete Analyse, und im Gegenzug lernt er die Agentur kennen.

Auch die Textverständlichkeit beeinflusst die Conversion Rate erheblich. Landing Pages mit klaren, einfachen Texten ohne Fachjargon schneiden in der Regel besser ab. Das bedeutet nicht, dass der Inhalt simpel sein muss. Es bedeutet, dass die Sprache zugänglich sein muss. Ihre Zielgruppe sind Unternehmer und Entscheider, keine Informatiker.

Welche Landing Page Beispiele gibt es für Unternehmen?

Fünf Arten von Landing Pages decken fast jeden Einsatz im Unternehmen ab. Die Beispiele zeigen, wofür sie sich eignen und wie sie aufgebaut sind.

ArtBeispielZielAufbau
Lead-LandingpageEin Badsanierer bewirbt „Badsanierung in Essen“Anfrage oder RückrufNutzenversprechen, Ablauf in drei Schritten, Projektfotos, kurzes Formular
Leistungsseite für Google AdsEine Steuerkanzlei bewirbt „Steuerberatung für GmbHs“Termin für ein ErstgesprächÜberschrift wie der Suchbegriff, Leistungen, Bewertungen, Terminbuchung
Recruiting-LandingpageEin Elektrobetrieb sucht ElektronikerBewerbungVorteile als Arbeitgeber, Einblick in den Arbeitsalltag, Kurzbewerbung ohne Anschreiben
Lead-Magnet-SeiteEine Checkliste oder ein Leitfaden zum HerunterladenE-Mail-AdresseInhalt und Vorschau, ein Eingabefeld, ein Button
Event-LandingpageWebinar oder HausmesseAnmeldungDatum, Ablauf, Sprecher, Anmeldeformular

Eine Lead-Generation-Landing-Page sammelt Kontaktdaten im Austausch gegen etwas Wertvolles: ein Whitepaper, eine Checkliste, einen kostenlosen Check. Das Formular sollte maximal fünf Felder haben. Jedes zusätzliche Feld reduziert die Conversion Rate messbar. Name, E-Mail und eine optionale Telefonnummer reichen für den Erstkontakt in den meisten Fällen aus.

Eine Sales-Landing-Page zielt direkt auf den Verkauf. Sie ist typischerweise länger, enthält mehr Argumente, Preisvergleiche und eine detaillierte Produktbeschreibung. Für Dienstleister im KMU-Bereich ist die Lead-Generation-Variante meist sinnvoller: Der Verkaufsprozess für eine Website oder SEO-Betreuung erfordert ein persönliches Gespräch, das Ziel der Landing Page ist der Gesprächstermin.

Event-Landing-Pages für Webinare, Workshops oder Veranstaltungen folgen einer eigenen Logik: Datum, Uhrzeit, Inhalt, Sprecher und ein prominenter Anmelde-Button. Thank-You-Pages, die Seite nach der Conversion, werden häufig vernachlässigt, bieten aber die Chance, den nächsten Schritt einzuleiten: einen Termin vorschlagen, weitere Inhalte anbieten oder zum Social-Media-Profil einladen.

Welche Fehler kosten Landing Pages Anfragen?

Fehler Nummer eins: Zu viele Ablenkungen. Jeder Link, jeder Button, jede Navigation, die nicht direkt zur gewünschten Handlung führt, ist ein Leck in Ihrem Conversion-Funnel. Wenn Ihre Landing Page eine Navigationsleiste mit zehn Menüpunkten hat, ist sie keine Landing Page. Sie ist eine normale Unterseite mit einem Formular. Entfernen Sie alles, was vom Ziel ablenkt.

Fehler Nummer zwei: Der Call-to-Action ist generisch oder versteckt. “Absenden” oder “Hier klicken” sagt dem Besucher nicht, was er bekommt. Verwenden Sie aktionsorientierte Formulierungen, die den Nutzen betonen: “Kostenlose Analyse anfordern”, “Jetzt Beratungstermin sichern”, “Leitfaden herunterladen”. Der Button muss farblich hervorstechen und ohne Scrollen sichtbar sein, mindestens auf dem Desktop.

Fehler Nummer drei: Die Landing Page lädt zu langsam. Jede Sekunde Ladezeit kostet Conversions, und auf dem Smartphone ist das Problem besonders akut. Laut Google steigt die Wahrscheinlichkeit, dass ein Besucher abspringt, um 32 Prozent, wenn die Ladezeit von einer auf drei Sekunden wächst (Think with Google, 2017). Optimierte Bilder, schlanker Code und ein performanter Server machen den Unterschied.

Fehler Nummer vier: Kein Testing. Wer nur eine Version kennt, weiß nicht, ob eine andere Überschrift oder ein anderes Formular mehr Anfragen bringt. Sie müssen nicht gleich zehn Versionen erstellen. Schon ein einfacher A/B-Test mit zwei verschiedenen Überschriften zeigt, welche Botschaft besser ankommt.

Was kostet eine professionelle Landing Page?

Was eine Landing Page kostet, hängt vom Umfang ab: Texte und Bilder, Formular oder Terminbuchung, die Anbindung an die Messung und die Frage, ob die Seite auf einer bestehenden Vorlage aufbaut. Eine einfache Seite für Anfragen braucht weniger Aufwand als eine lange Verkaufsseite mit Video und Animationen.

Entscheidend ist nicht der Preis der Seite, sondern der Wert der Anfragen. Angenommen, eine Landing Page bringt zehn qualifizierte Anfragen im Monat und drei davon werden Kunden. Dann zählt, was diese drei Aufträge wert sind, nicht was die Seite einmal gekostet hat. Deshalb ist eine Landing Page keine Ausgabe, sondern eine Investition mit messbarem Ergebnis.

In WordPress lassen sich Landing Pages effizient umsetzen. Mit dem richtigen Page Builder und einer durchdachten Vorlage können neue Landing Pages für verschiedene Kampagnen oder Angebote in kurzer Zeit erstellt werden. Das senkt die Kosten für jede weitere Seite erheblich und ermöglicht das systematische Testing verschiedener Varianten.

Aus unseren Projekten: Wenn Kampagnen zu wenig Anfragen bringen, führen die Anzeigen oft auf die Startseite oder auf eine Leistungsseite mit vollem Menü. Eine eigene Landing Page je Angebot, mit derselben Formulierung wie in der Anzeige, ist meist der schnellste Hebel.

Landing Page Beispiele: das Wichtigste in Kürze

Eine Landing Page ist eine fokussierte Webseite mit einem einzigen Ziel: den Besucher zu einer konkreten Handlung zu bewegen. Sie verzichtet auf alles, was ablenkt, und konzentriert sich auf eine überzeugende Botschaft, vertrauensbildende Elemente und einen klaren Call-to-Action. Professionell umgesetzt, bringen Landing Pages deutlich mehr Anfragen als reguläre Unterseiten und sind damit eines der wirkungsvollsten Werkzeuge im digitalen Marketing.

Ob als Zielseite für Google Ads, als Lead-Magnet für die E-Mail-Liste oder als Conversion-Seite für organischen Traffic: Eine gute Landing Page macht den Unterschied zwischen einer Website, die informiert, und einer Website, die verkauft.

Alle Ratgeber dazu, wie Sie planbar neue Kunden gewinnen, finden Sie in der Übersicht Kundengewinnung.

Häufige Fragen zu Landing Pages

Was ist eine Landingpage?

Eine Landingpage ist eine einzelne, fokussierte Webseite mit genau einem Ziel: den Besucher zu einer konkreten Handlung zu führen, etwa einer Kontaktanfrage, einer Terminbuchung oder einem Kauf. Sie verzichtet bewusst auf Navigation, Ablenkung und Nebenthemen.

Der Begriff kommt vom englischen „to land”: Besucher landen auf dieser Seite, nachdem sie eine Google-Anzeige, ein Suchergebnis oder einen Newsletter-Link geklickt haben. Ob die Schreibweise Landingpage, Landing Page oder im Plural Landing Pages lautet, gemeint ist dasselbe Instrument: eine Zielseite, deren Aufbau von der Überschrift über Nutzenargumente und Vertrauenselemente bis zum Call-to-Action auf eine einzige Handlung ausgerichtet ist.

Was ist der Unterschied zwischen einer Landingpage und einem Onepager?

Der Unterschied liegt im Ziel: Eine Landingpage verfolgt genau eine Conversion-Handlung und gehört meist zu einer Kampagne, ein Onepager ist eine komplette Unternehmenswebsite auf einer einzigen Seite mit mehreren Themenblöcken wie Leistungen, Über-uns und Kontakt.

In der Praxis heißt das: Der Onepager hat eine Navigation mit Sprungmarken und bedient mehrere Besucherinteressen gleichzeitig. Die Landingpage entfernt bewusst jede Navigation und jeden Ausgang, damit nur eine Entscheidung bleibt: anfragen oder nicht. Wer Google Ads schaltet, braucht deshalb auch mit einem Onepager fast immer separate Landing Pages pro Angebot.

Wie viele Landing Pages braucht ein Unternehmen?

Als Faustregel braucht ein Unternehmen eine eigene Landing Page pro beworbenem Angebot und pro Kampagne: Wer drei Leistungen über Google Ads bewirbt, braucht drei Zielseiten.

Der Grund: Jede zusätzliche fokussierte Seite bedient eine spezifischere Suchintention oder Anzeigengruppe und erhöht die Übereinstimmung zwischen Anzeige, Suchbegriff und Seiteninhalt. In WordPress lassen sich weitere Landing Pages über eine wiederverwendbare Vorlage effizient erstellen; nach der ersten strategisch aufgebauten Seite sinken die Kosten pro weiterer Variante deutlich. Wichtiger als die reine Anzahl ist die Messbarkeit: Ohne Conversion Tracking bleibt jede Landing Page ein Blindflug.

Wie kann ich selbst eine Landingpage erstellen?

Mit Baukästen oder einem Page Builder in WordPress lässt sich eine einfache Landingpage selbst bauen. Die Technik ist dabei selten das Problem, sondern Botschaft, Aufbau und Messung. Legen Sie deshalb zuerst fest, welche eine Handlung die Seite auslösen soll und wie Sie diese messen.

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David Keiser

Autor

David Keiser

David Keiser bringt über 11 Jahre Erfahrung im Webdesign und in der Suchmaschinenoptimierung mit. Dieser Beitrag wurde mit KI-Unterstützung erstellt.

David Keiser betrachtet abends am Monitor mehrere Seitenentwürfe

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