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Bricks Builder: Unsere Erfahrungen nach über 100 WordPress-Projekten

18. März 2026·
·David Keiser
Monitor mit Page-Builder-Oberfläche, eine Hand an der Maus
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Warum wir nach Jahren mit Elementor zu Bricks Builder gewechselt haben

Als WordPress-Agentur haben wir über die Jahre mit praktisch jedem Page Builder gearbeitet: Elementor, Divi, Beaver Builder, WPBakery und dem nativen Gutenberg-Editor. Jeder hatte seine Stärken, aber keiner lieferte das Gesamtpaket, das wir für professionelle Kundenprojekte brauchen: maximale Performance, sauberen Code, gestalterische Freiheit und langfristige Wartbarkeit. Bis wir Bricks Builder entdeckten.

Der Wechsel war keine spontane Entscheidung. Wir haben Bricks zunächst bei internen Projekten getestet, dann bei kleineren Kundenprojekten eingesetzt und schließlich zum Standard für alle neuen Websites gemacht. Die Ergebnisse haben uns in unserer Entscheidung bestätigt: schnellere Websites, bessere Google-Rankings, zufriedenere Kunden und effizientere Arbeitsabläufe. In diesem Beitrag teilen wir unsere konkreten Erfahrungen, ehrlich, praxisnah und ohne Marketing-Floskeln.

Was uns an Elementor zunehmend gestört hat

Elementor ist ein guter Page Builder. Daran gibt es nichts zu rütteln. Aber mit wachsender Erfahrung und steigenden Qualitätsansprüchen haben wir die Grenzen immer deutlicher gespürt. Die Performance war unser größtes Problem: Elementor-Websites wurden mit zunehmender Seitenzahl spürbar langsamer. Globale CSS- und JavaScript-Dateien, die auf jeder Seite geladen werden, ließen die Ladezeiten steigen, egal wie viel wir mit Caching und Optimierungs-Plugins gegensteuerten.

Der aufgeblähte Code war ein weiteres Ärgernis. Für jedes Design-Element erzeugt Elementor mehrere verschachtelte DIV-Container mit Inline-Styles. Was in reinem HTML drei Zeilen Code wäre, wurde zu einem Konstrukt aus zehn bis fünfzehn Zeilen. Das macht den Code unlesbar, erschwert Custom-CSS-Anpassungen und frisst unnötig Serverressourcen.

Dazu kamen die Plugin-Abhängigkeiten. Für viele Funktionen brauchten wir zusätzliche Addon-Plugins: einen Popup-Builder, erweiterte Widgets, Custom-Post-Type-Unterstützung, Performance-Optimierung. Jedes Plugin erhöhte die Komplexität, die Wartungskosten und das Risiko von Kompatibilitätsproblemen. Bei manchen Projekten hatten wir über 30 aktive Plugins, ein Wartungsalptraum.

Die ersten Monate mit Bricks: Lernkurve und Aha-Momente

Der Einstieg in Bricks war anspruchsvoller als erwartet, nicht weil Bricks kompliziert ist, sondern weil wir Elementor-Gewohnheiten ablegen mussten. In Elementor denkt man in Widgets und Spalten. In Bricks denkt man in Containern und CSS-Layouts. Der Unterschied klingt subtil, verändert aber die gesamte Arbeitsweise. Flexbox und CSS Grid sind in Bricks keine optionalen Extras, sondern die Grundlage jedes Layouts.

Der erste Aha-Moment kam beim Blick auf den generierten Code. Eine komplette Seite, die in Elementor dutzende Kilobyte HTML und CSS produziert hätte, kam in Bricks mit einem Bruchteil davon aus. Der Code war lesbar, semantisch korrekt und ohne überflüssige Verschachtelungen. Zum ersten Mal hatten wir das Gefühl, dass der Page Builder mit uns arbeitet und nicht gegen uns.

Der zweite Aha-Moment war die Ladegeschwindigkeit. Unsere erste Bricks-Website erreichte ohne jede Optimierung einen PageSpeed-Score von 95 auf Mobile, ein Wert, für den wir bei Elementor-Projekten stundenlange Nacharbeit gebraucht hätten. Mit Caching und Bildoptimierung erreichten wir konstant 98 bis 100 Punkte. Das war der Moment, in dem klar wurde: Es gibt kein Zurück.

Konkrete Performance-Ergebnisse aus unseren Projekten

Wir haben die Performance unserer Bricks-Projekte systematisch gemessen und mit vergleichbaren Elementor-Projekten verglichen. Die Ergebnisse sind konsistent: Die durchschnittliche Ladezeit unserer Bricks-Websites liegt bei 1,3 Sekunden, unsere Elementor-Websites lagen bei 2,8 Sekunden. Der Largest Contentful Paint verbesserte sich um durchschnittlich 40 Prozent, der Cumulative Layout Shift ging gegen null.

Für unsere Kunden bedeutet das messbare Geschäftsergebnisse. Eine schnellere Website hat eine niedrigere Absprungrate, höhere Verweildauer und bessere Conversion-Rate. Bei einem Kunden im Dienstleistungsbereich stieg die Anfragerate nach dem Relaunch mit Bricks um 35 Prozent, bei identischem Content und identischem SEO-Setup. Der einzige Unterschied war die technische Basis.

Die Google-Rankings unserer Bricks-Websites entwickeln sich ebenfalls positiv. Die besseren Core Web Vitals schlagen sich in einem messbaren Ranking-Vorteil nieder, besonders bei Keywords mit hohem Wettbewerb, wo kleine technische Vorteile den Unterschied zwischen Seite eins und Seite zwei machen können.

Welche Bricks-Funktionen wir täglich nutzen

Query Loops haben unsere Arbeitsweise revolutioniert. Statt für jeden Inhaltstyp ein separates Plugin zu brauchen, erstellen wir dynamische Ausgaben direkt im Builder: Blogübersichten, Teamseiten, Referenzgalerien, FAQ-Bereiche, alles mit Bordmitteln. Das spart Plugin-Lizenzen, reduziert die Komplexität und macht die Website wartbarer.

Das Template-System nutzen wir für Header, Footer, Einzelbeitrags-Templates und Archivseiten. Eine Änderung am Header wirkt sofort auf allen Seiten, kein manuelles Aktualisieren, kein Vergessen einzelner Unterseiten. Für Kunden, die regelmäßig neue Inhalte veröffentlichen, spart das enorm Zeit und verhindert Design-Inkonsistenzen.

Die globalen CSS-Klassen sind ein Produktivitäts-Booster. Statt Styles auf Element-Ebene zu definieren, erstellen wir wiederverwendbare Klassen, die wir projekt-übergreifend einsetzen. Button-Styles, Abstände, Farben und Typografie werden einmal definiert und können überall konsistent angewendet werden. Änderungen wirken global: ein enormer Vorteil bei Design-Iterationen.

Was Bricks noch verbessern muss: eine ehrliche Einschätzung

Bricks ist nicht perfekt. Die Community ist kleiner als die von Elementor, was bedeutet: weniger fertige Templates, weniger Drittanbieter-Addons und weniger deutschsprachige Tutorials. Für Agenturen ist das kein Problem, wir erstellen ohnehin individuelle Designs. Für Selbstmacher, die auf fertige Vorlagen angewiesen sind, kann es eine Hürde sein.

Die Lernkurve ist steiler als bei Elementor. Wer von Elementor kommt, braucht zwei bis vier Wochen, um sich in Bricks produktiv zu fühlen. Wer ohne Page-Builder-Erfahrung einsteigt, braucht ein grundlegendes Verständnis für CSS-Konzepte wie Flexbox und Grid. Bricks richtet sich bewusst an Profis und ambitionierte Anwender, nicht an absolute Anfänger.

Die Bearbeitungserfahrung für Content-Redakteure ist weniger intuitiv als bei Elementor. Wenn Marketing-Mitarbeiter regelmäßig Seiten erstellen oder anpassen sollen, brauchen sie entweder eine gründliche Einführung oder vordefinierte Templates, in die sie nur noch Inhalte einpflegen. Bei Elementor ist die Einstiegshürde niedriger. Das ist ein ehrlicher Vorteil, den man anerkennen muss.

Für welche Projekte wir Bricks empfehlen

Für Unternehmenswebsites, die über Google gefunden werden sollen, ist Bricks unsere klare Empfehlung. Die Performance-Vorteile übersetzen sich direkt in bessere Rankings und mehr Kundenanfragen. Für Content-Websites mit vielen Seiten (Blogs, Wissensportale, Magazin-Formate) ist Bricks ideal, weil die Performance auch bei wachsender Seitenzahl stabil bleibt. Für E-Commerce-Projekte mit WooCommerce bietet Bricks eine schnelle, saubere Grundlage, die sich in höheren Conversion-Raten niederschlägt.

Ist Bricks Builder zukunftssicher?

Bricks wird seit 2021 aktiv entwickelt, mit regelmäßigen Updates und einer ambitionierten Roadmap. Die Nutzerbasis wächst stetig, besonders im professionellen Segment. Die Lifetime-Lizenz-Option zeigt, dass das Team langfristig plant. Natürlich gibt es keine Garantie für die Zukunft, aber die aktuelle Entwicklungsgeschwindigkeit, die wachsende Community und die technische Qualität lassen uns optimistisch in die Zukunft blicken.

Wie läuft ein Bricks-Builder-Projekt bei uns ab?

Unser Prozess beginnt mit der Konzeption: Zieldefinition, Zielgruppenanalyse, Seitenstruktur und Wireframes. Dann folgt das Design, individuell gestaltet und auf Ihre Marke zugeschnitten. Die technische Umsetzung in Bricks erfolgt mobile-first mit dem Fokus auf Performance und SEO. Nach der Testphase und Ihrem Feedback geht die Website live. Anschließend übernehmen wir auf Wunsch die laufende Wartung und SEO-Betreuung.

Was ist Bricks Builder?

Bricks Builder ist ein visueller Website-Builder für WordPress, der seit 2020 als eigenständiges Theme arbeitet und Seiten in schlankem HTML statt in verschachtelten Div-Containern ausgibt. Genau daraus entsteht der Performance-Vorsprung: In über 100 Projekten erreichten damit gebaute Websites regelmäßig Ladezeiten unter 2 Sekunden.

Technisch unterscheidet sich Bricks Builder von Elementor und Divi in drei Punkten. Der Builder erzeugt natives HTML statt eines Shortcode-Gerüsts, das Query-Loop-System liefert dynamische Inhalte ohne Zusatz-Plugin, und CSS wird seitenweise statt global geladen. Das Ergebnis sind kleinere Seitengrößen und weniger blockierende Ressourcen beim Rendern.

Bricks Builder eignet sich für Unternehmenswebsites, Landingpages und Portale, bei denen Ladezeit und Suchmaschinenoptimierung zählen. Wer nur fünf einfache Unterseiten benötigt, kommt auch mit dem WordPress-Block-Editor aus. Ab etwa 10 Unterseiten mit wiederkehrenden Layout-Bausteinen spielt Bricks Builder seine Stärken aus.

Was kostet Bricks Builder?

Die Jahreslizenz für Bricks Builder kostet je nach Zahl der Websites 79 bis 249 US-Dollar, die Lifetime-Lizenz 599 US-Dollar einmalig, jeweils zuzüglich Steuern (Preisliste des Herstellers bricksbuilder.io, Stand September 2026). Für Unternehmen ist der Lizenzpreis der kleinste Posten im Projekt: entscheidend sind Konzept, Design, Texte und technische Umsetzung.

Eine vollständige Unternehmenswebsite auf Basis von WordPress und Bricks Builder kostet ein Vielfaches der Lizenz, denn den Preis bestimmen Konzept, Texte, Design und Schnittstellen. Was Ihr Projekt kostet, hängt vom Umfang ab und wird im Diagnosegespräch geklärt.

Bricks Builder oder Elementor: was ist besser?

Für neue Projekte mit Fokus auf Ladezeit und SEO ist Bricks Builder die bessere Wahl: schlankerer Code, weniger Zusatz-Plugins und spürbar bessere Core Web Vitals. Elementor bleibt sinnvoll, wenn ein bestehendes Projekt darauf aufbaut oder das Team eingearbeitet ist, denn ein Wechsel bedeutet immer einen Neuaufbau der Layouts.

Eine automatische Migration von Elementor zu Bricks Builder gibt es nicht. Texte und Bilder bleiben erhalten, die Layouts müssen neu gebaut werden. Realistisch sind dafür 60 bis 80 Prozent des Aufwands einer neuen Website. Sinnvoll ist der Umstieg deshalb meist erst zum ohnehin anstehenden Relaunch.

Warum Performance nicht nur ein technisches Thema ist

Eine schnelle Website ist kein Selbstzweck. Sie ist ein Geschäftsergebnis. Schnellere Websites haben nachweislich höhere Conversion-Raten, niedrigere Absprungraten und bessere Google-Rankings. Jede Sekunde, die Ihre Website schneller lädt, bringt Ihnen messbar mehr Kunden. Bricks Builder ist das Werkzeug, das diese Performance ermöglicht, und deshalb ist er unsere Wahl für professionelle WordPress-Projekte.


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David Keiser

Autor

David Keiser

David Keiser bringt über 11 Jahre Erfahrung im Webdesign und in der Suchmaschinenoptimierung mit. Dieser Beitrag wurde mit KI-Unterstützung erstellt.

David Keiser betrachtet abends am Monitor mehrere Seitenentwürfe

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