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Günstig Website erstellen lassen – worauf Sie achten müssen, damit aus „günstig” nicht „teuer” wird

Mai 13, 2026
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Günstig Website erstellen lassen – die unbequeme Wahrheit hinter dem Preis

Wer heute eine günstig Website erstellen lassen möchte, sitzt zwischen zwei Stühlen. Auf der einen Seite stehen vollmundige Online-Angebote für 199 Euro, die nach 24 Stunden eine fertige Seite versprechen. Auf der anderen Seite Agentur-Angebote, die fünfstellig beginnen. Beide Welten sind weit voneinander entfernt – und beide haben mit echter Wirtschaftlichkeit wenig zu tun. Die wirklich günstigste Website ist nämlich nicht die mit dem niedrigsten Preisschild, sondern die, die das beste Verhältnis aus Kosten und Anfragen liefert.

Das ist auch der Grund, warum 80 Prozent aller Unternehmer, die ihre erste Website bei einem Discount-Anbieter erstellen lassen, innerhalb von zwei Jahren komplett neu bauen. Die vermeintliche Ersparnis verwandelt sich in einen Totalverlust. Was als 500-Euro-Investition geplant war, kostet am Ende 8.000 Euro – plus zwei Jahre verschenkter Sichtbarkeit. Wer ernsthaft günstig denken will, muss anders rechnen. Nicht „Was kostet die Website?”, sondern „Was kostet es mich, wenn die Website nicht arbeitet?”

Dieser Leitfaden zeigt die ehrliche Kostenrealität für Unternehmens-Websites. Wo Sie sinnvoll sparen können, ohne Qualität zu verlieren. Wo Discount-Anbieter typische Fallen aufstellen. Und welcher Preisrahmen wirklich „günstig” im Sinn von wirtschaftlich klug ist. Ohne Schönfärberei, ohne Verkäuferjargon.

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Was bedeutet „günstig” wirklich – und warum die Frage falsch gestellt ist

„Günstig” ist relativ. Ein Anwalt, der für 2.000 Euro pro Jahr eine Website mietet, die ihm sechs Neumandate bringt, hat eine extrem günstige Lösung. Ein Friseur, der 500 Euro für eine Website zahlt, die niemand findet, hat das teuerste Setup überhaupt – weil er null Return bekommt. Die Preisschild-Frage ist die falsche Frage. Die richtige lautet: Welches Verhältnis von Kosten zu Ergebnis kann ich realistisch erwarten?

Ein einfaches Rechenbeispiel: Eine 1.500-Euro-Website, die in zwei Jahren null Anfragen generiert, kostet 1.500 Euro reale Ausgabe plus mindestens 50 entgangene Neukunden. Bei einem mittleren Auftragsvolumen von 1.000 Euro pro Kunde sind das 50.000 Euro entgangener Umsatz. Eine 8.000-Euro-Website, die pro Monat fünf zusätzliche Anfragen liefert, generiert in zwei Jahren 120 Anfragen – realistisch 30 bis 60 Aufträge. Bei dem gleichen Mittelwert sind das 30.000 bis 60.000 Euro Mehrumsatz. Welche Variante ist günstiger?

Wo Discount-Anbieter wirklich sparen

199-Euro-Websites sind kein Mythos – sie existieren. Die Frage ist, wo gespart wird, um diesen Preis zu ermöglichen. In der Regel an fünf Punkten: keine Strategie (es gibt kein Briefing), kein individuelles Design (Standard-Template), kein SEO (Plugin-Installation reicht), keine technische Optimierung (Standard-Hosting), keine Wartung (nach Übergabe ist Schluss). Jeder dieser Punkte hat einen Marktwert – wer ihn weglässt, spart Geld, das man auch wieder ausgeben muss, sobald die Website Ergebnisse bringen soll.

Was eine wirklich günstige Lösung ausmacht

Eine ehrlich günstige Website ist eine, die strategisch durchdacht, technisch sauber, SEO-fähig und wartbar ist – aber ohne unnötigen Schnickschnack. Keine animierten Hintergründe, keine 3D-Effekte, keine zehn Sprachen, kein Mitgliederbereich. Reduziert auf das Wesentliche: Strategie, Aufbau, Conversion-Pfade, Sichtbarkeit. Das lässt sich realistisch zwischen 3.000 und 6.000 Euro umsetzen – mit echten Spezialisten, nicht mit Discount-Anbietern. Wer in WordPress mit Bricks Builder baut, hält die laufenden Kosten zusätzlich niedrig.

Fünf Wege, ehrlich und legal Geld zu sparen

Es gibt durchaus seriöse Möglichkeiten, eine Unternehmens-Website günstiger zu bekommen, ohne in die typischen Fallen zu tappen. Fünf Hebel funktionieren in der Praxis.

Eins: Inhalte selbst liefern

Ein großer Kostenfaktor in jedem Projekt sind Texte und Bilder. Wer fertige Texte und brauchbare Bilder mitbringt, spart oft 1.500 bis 3.000 Euro. Voraussetzung: Die Texte müssen verkaufsorientiert sein, nicht „über uns”-Selbstgespräche. Die Bilder sollten professionelle Qualität haben oder es lohnt sich ein einmaliges Shooting für 600 bis 1.200 Euro – immer noch günstiger als ein Texter-Honorar über mehrere Wochen.

Zwei: Mit weniger Seiten starten

Eine sinnvoll aufgebaute Website kann mit fünf bis sieben Seiten beginnen: Startseite, Leistungen, Über mich/uns, Referenzen, Kontakt. Spezialthemen lassen sich später ergänzen, wenn die Basis steht. Wer am Anfang zwölf Unterseiten plant, zahlt für Aufwand, der erstmal niemandem nützt.

Drei: Auf den richtigen Page Builder setzen

WordPress mit Bricks Builder ist die wirtschaftlichste Lösung am Markt. Im Vergleich zu Elementor schneller, im Vergleich zu individueller Programmierung deutlich günstiger. Wer hier richtig wählt, spart langfristig fünfstellige Beträge – nicht in der Erstellung, sondern in Wartung und Erweiterung.

Vier: Spezialisierte Einzelkämpfer statt großer Agenturen

Eine spezialisierte Webdesign-Lösung als Freelancer-Modell ist oft 30 bis 50 Prozent günstiger als eine Full-Service-Agentur mit Projektmanagern, Account-Managern und Overhead. Bei vergleichbarer oder höherer Qualität, weil der Spezialist selbst Hand anlegt und nicht über drei Schichten kommuniziert wird.

Fünf: Schlanke laufende Kosten verhandeln

Wartung lässt sich modular gestalten. Eine kleine Praxis braucht keine 24/7-Notfallhotline und keine wöchentlichen Backups. Eine Basis-Wartung mit monatlichen Updates, Sicherheitspatches und Backup-Rotation reicht und kostet 50 bis 80 Euro im Monat. SEO kann mit kleineren Stundensätzen starten, sobald die Basis gut läuft, und nach Bedarf skaliert werden.

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Fünf Fehler beim günstigen Website-Bauen, die Sie vermeiden müssen

Aus über 100 realisierten Projekten und vielen Reparatur-Aufträgen kristallisieren sich diese fünf Fallen heraus. Sie kosten Unternehmer regelmäßig vier- bis fünfstellige Beträge.

Fehler Nummer eins: Den Online-Baukasten-Anbieter wählen. Wix, Jimdo, Strato Homepage-Baukasten und ähnliche Anbieter locken mit niedrigen Monatsgebühren. Was nicht im Werbespot steht: Die Daten gehören dem Anbieter, ein Wechsel ist faktisch unmöglich, SEO-Möglichkeiten sind stark eingeschränkt, Performance ist schwach. Wer auf Mietsysteme setzt, baut auf fremdem Grund. Bei einer Preiserhöhung oder einem Anbieter-Wechsel steht man vor dem Nichts.

Fehler Nummer zwei: Die Cousine-Studentin beauftragen. „Die kann das, die studiert Mediendesign.” Was wie eine Win-Win-Situation klingt, endet meist in technischem Chaos: WordPress-Versionen veraltet, Plugins zusammengefrickelt, keine SEO-Struktur, keine Wartung. Wenn nach zwei Jahren der Server crasht, ist niemand mehr erreichbar, und ein Profi muss alles neu aufbauen. Die ehrliche Bezahlung einer professionellen Lösung wäre günstiger gewesen.

Fehler Nummer drei: Auf SEO komplett verzichten. Wer „nur eine kleine Visitenkarte” will, glaubt oft, SEO sei überflüssig. Das Ergebnis: Die Website existiert offline für Bestandskunden, generiert aber keine neuen Anfragen über Google. Wer auch nur minimale Sichtbarkeit will – „[Beruf] in [Stadt]” – muss von Anfang an mit Heading-Struktur, strukturierten Daten und Performance arbeiten. Das kostet kaum extra, wenn es im Bau geschieht. Nachträglich wird es teuer.

Fehler Nummer vier: Keine Wartung einplanen. Die Website geht live, Erleichterung kehrt ein, Wartung wird vergessen. Sechs Monate später: WordPress-Update-Konflikt, Plugin-Sicherheitslücke, Backup-Loch. Im schlimmsten Fall ein Hacking-Vorfall mit DSGVO-Konsequenzen. Eine Basis-Wartung für 50 Euro im Monat verhindert Schäden, die schnell vierstellig werden.

Fehler Nummer fünf: Sich nach dem niedrigsten Angebot richten. Drei Anbieter im Vergleich, der günstigste gewinnt. Klassischer Einkaufsfehler. Wer drei Angebote vergleicht, ohne die Leistungen detailliert gegenüberzustellen, vergleicht Äpfel mit Birnen. Ein 2.000-Euro-Angebot ohne SEO-Basis ist nicht günstiger als ein 5.000-Euro-Angebot mit kompletter Strategie – es ist nur weniger Leistung für weniger Geld.

Was eine günstige aber gute Website realistisch kostet

Klartext zu den Zahlen. Wer eine ernsthafte, wirtschaftlich sinnvolle Unternehmens-Website will, muss mit folgenden Größenordnungen rechnen.

Die Discount-Falle: 199 bis 1.500 Euro. Diese Spanne deckt Template-Setups, Baukasten-Lösungen und Studenten-Arbeiten ab. Für eine reine Visitenkarten-Website ohne Akquise-Anspruch kann das ausreichen. Für jedes ernsthafte Unternehmen ist es ein Bumerang. In der Folge entstehen typischerweise 3.000 bis 6.000 Euro Reparatur- oder Neubaukosten innerhalb von zwei Jahren.

Der sinnvolle Einstieg: 3.000 bis 6.000 Euro. Das ist die echte Untergrenze für eine professionelle, SEO-fähige Unternehmens-Website mit WordPress und Bricks Builder. Strategie, Konzept, Design, Technik, SEO-Basis, Schulung sind enthalten. Realistisch wirkt diese Lösung nach zwei bis sechs Monaten und liefert messbare Ergebnisse.

Der Standard für ernsthafte Unternehmer: 6.000 bis 12.000 Euro. Hier sind individuelle Designs, ausführliche Strategie, umfangreichere Inhalte und tiefere SEO-Arbeit dabei. Empfehlung für Mittelständler und Spezialpraxen, die ihre Website als zentrales Vertriebsinstrument behandeln.

Premium-Bereich: 12.000 bis 25.000 Euro. Für komplexere Vorhaben mit Schnittstellen, Mehrsprachigkeit oder Buchungssystemen. Nicht „günstig” im Wortsinn, aber wirtschaftlich für Unternehmen mit entsprechendem Auftragsvolumen.

Laufende Kosten kommen on top: SEO ab 700 Euro monatlich, Wartung ab 50 Euro monatlich. Beides ist Pflicht, nicht Kür. Wer hier spart, verliert mittelfristig Sichtbarkeit und Sicherheit.

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Häufige Fragen zum günstigen Website-Bauen

Wie günstig kann man eine seriöse Website wirklich bauen?

Die realistische Untergrenze für eine ernsthafte, SEO-fähige Unternehmens-Website liegt bei 3.000 Euro. Darunter beginnt der Bereich von Template-Arbeit ohne strategische Substanz, die mittelfristig fast immer komplett neu gebaut werden muss. Wer mit 3.000 bis 6.000 Euro startet und Inhalte selbst liefert, bekommt eine professionelle Basis mit echtem Akquise-Potenzial.

Lohnen sich Baukastensysteme wie Wix oder Jimdo?

Für reine Hobby-Projekte oder Vereinsseiten ohne wirtschaftliches Interesse können sie ausreichen. Für Unternehmen sind sie problematisch: keine Datenkontrolle, eingeschränkte SEO-Möglichkeiten, schwache Performance, keine Skalierbarkeit. Wer langfristig denkt, fährt mit WordPress fast immer besser – auch wenn die Einstiegskosten höher wirken.

Was kostet ein Webdesigner als Freelancer im Vergleich zur Agentur?

Spezialisierte Webdesigner als Freelancer arbeiten typischerweise 30 bis 50 Prozent günstiger als Full-Service-Agenturen mit gleichem Leistungsumfang. Der Grund: kein Overhead, keine Account-Manager, direkter Kontakt zum Umsetzer. Bei vergleichbarer Qualität ist das oft die wirtschaftlichste Wahl für KMU und Mittelständler.

Wie lange dauert eine günstig erstellte Website?

Eine professionelle Standard-Website im Einsteigerbereich (3.000 bis 6.000 Euro) dauert vier bis acht Wochen. Wer Inhalte schnell liefert und beim Briefing klar ist, kann die untere Grenze erreichen. Wer Inhalte verzögert oder Konzeptphasen verlängert, zahlt mit Projektzeit, nicht mit Geld.

Kann ich SEO auch nachträglich günstig nachrüsten?

Nur teilweise. SEO-Basics wie Heading-Struktur, strukturierte Daten und Performance müssen im Bau berücksichtigt werden – nachträglich kostet das fast immer Mehrarbeit. Content-SEO und Linkaufbau lassen sich später ergänzen. Wer im Bau auf SEO-Basics achtet, kann später schrittweise und budgetfreundlich aufrüsten.

Wann lohnt sich ein Discount-Angebot wirklich?

In genau drei Fällen: Sie brauchen eine reine Visitenkarte ohne Akquise-Anspruch, Sie haben kein Budget für eine professionelle Lösung und Zeit für Eigenarbeit, oder Sie nutzen das Discount-Angebot als Übergangslösung für maximal zwölf Monate. In allen anderen Fällen ist eine ehrliche 3.000-Euro-Investition wirtschaftlich klüger.

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Inhaltsverzeichnis:

Autor

David Keiser

David Keiser bringt über 10 Jahre Erfahrung im Webdesign und der Suchmaschinenoptimierung mit und gilt als ausgewiesener Experte.

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