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Gewährleistungs- und Garantielabel: der Umbau, den jeder Onlineshop bis September braucht

August 13, 2026
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Gewährleistungslabel im Onlineshop: ab 27. September 2026 endet der Freitext

Ihr Onlineshop erklärt die Gewährleistung heute vermutlich so, wie Ihre Kanzlei oder Ihr Agenturtext es vor Jahren formuliert hat. Ein Absatz in den AGB, ein Satz auf der Produktseite, vielleicht ein Hinweis im Checkout. Ab dem 27. September 2026 reicht das nicht mehr. Dann schreibt die EU vor, wie ein Gewährleistungslabel im Onlineshop auszusehen hat – Pixel für Pixel, Farbe für Farbe.

Das Besondere daran: Es ist kein Text, den man umformulieren kann. Es ist eine Grafik mit festgelegtem Design, die in Ihr Shop-Template eingebaut werden muss. Und genau deshalb ist das kein Rechtsthema, das Ihr Anwalt allein löst – es ist ein Umbau an Ihren Produktseiten.

Die meisten Shop-Betreiber werden das erst im September merken. Ein paar werden es im August angehen und haben dann die Entwicklerkapazität, die im September niemand mehr frei hat. Zu welcher Gruppe Sie gehören, entscheiden Sie in den nächsten Wochen.

Was viele dabei übersehen: Der Umbau berührt genau die Stelle, an der Ihr Shop Geld verdient. Dazu gleich mehr.

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Was die EmpCo-Richtlinie konkret vorschreibt

Grundlage ist die EmpCo-Richtlinie (EU) 2024/825, auf Deutsch die Richtlinie zur Stärkung der Verbraucher für den ökologischen Wandel. Sie verfolgt zwei Ziele: Verbraucher sollen ihre gesetzlichen Rechte kennen, und langlebige Produkte sollen sichtbar bevorzugt werden. Die konkrete Ausgestaltung regelt die Durchführungsverordnung (EU) 2025/1960 – sie legt EU-weit verbindlich fest, wie die Kennzeichnung aussieht.

Welche zwei Elemente das Gesetz unterscheidet

Es sind zwei verschiedene Dinge, die häufig durcheinandergeworfen werden. Erstens die harmonisierte Mitteilung über die gesetzlichen Gewährleistungsrechte – sie betrifft jedes Produkt und ist verpflichtend. Zweitens das harmonisierte Label für Herstellergarantien auf die Haltbarkeit – es greift nur dann, wenn eine solche Garantie überhaupt gewährt wird und länger als zwei Jahre läuft.

Für die Praxis heißt das: Die Mitteilung zur Gewährleistung ist der Regelfall und trifft praktisch jeden Onlineshop, der an Verbraucher verkauft. Das Garantielabel ist der Sonderfall und trifft vor allem Hersteller und Händler mit Langzeitgarantien.

Warum das Label im Onlineshop farbig sein muss

Bei Verträgen, die über eine Online-Benutzeroberfläche geschlossen werden, muss die harmonisierte Mitteilung farbig dargestellt werden. Im stationären Handel ist auch eine einfarbige Variante zulässig. Für Ihren Shop bedeutet das: Die Schwarz-Weiß-Version, die auf einem Regalschild funktioniert, reicht online nicht.

Dazu kommt eine Vorgabe, die Designer regelmäßig unterschätzt: Das Design ist unveränderbar. Farben, Schriftarten und Inhalte dürfen nicht angepasst werden. Das Label darf nicht verkleinert, nicht verzerrt und nicht in ein eigenes Designsystem integriert werden. Wer sein Shop-Design streng nach Corporate Design gebaut hat, bekommt hier ein Fremdelement, das sich nicht einfügen lässt – und muss es trotzdem prominent zeigen.

Wer ist betroffen und wer nicht?

Betroffen sind Händler, die Waren an Verbraucher verkaufen – online wie stationär. Reine B2B-Shops ohne Verbrauchergeschäft fallen nicht darunter. Wer sowohl B2B als auch B2C verkauft, muss die Kennzeichnung dort zeigen, wo Verbraucher kaufen können, und das ist bei den meisten Shops der gesamte Katalog.

Ein Hinweis in eigener Sache: Die juristische Bewertung Ihres Einzelfalls gehört zu einem Anwalt, nicht zu einem Webdesigner. Was hier beschrieben wird, ist die technische Seite – also die Frage, was in Ihrem Shop passieren muss, damit die Vorgaben überhaupt umsetzbar sind.

Wo im Onlineshop die Kennzeichnung erscheinen muss

Die Vorgabe lautet sinngemäß: Verbraucher müssen die Information vor der Kaufentscheidung klar und sichtbar erhalten. Übersetzt in Shop-Architektur heißt das drei Stellen, die typischerweise von drei verschiedenen Templates gesteuert werden.

Die Produktdetailseite

Das ist der Ort, an dem die Kaufentscheidung fällt, und damit die kritischste Stelle. Die Kennzeichnung gehört in den Bereich, den der Nutzer ohne Scrollen oder Aufklappen wahrnimmt – also in die Nähe von Preis, Verfügbarkeit und Kaufbutton. Genau dort ist auf Ihrer Produktseite aber am wenigsten Platz, besonders mobil.

Wer die Grafik einfach zwischen Preis und Button schiebt, drückt den Kaufbutton unter die sichtbare Kante. Bei 53 Prozent der mobilen Nutzer, die Seiten mit über drei Sekunden Ladezeit verlassen (Google), ist jeder zusätzliche Scroll-Schritt vor dem Button ein messbarer Verlust. Das ist der Grund, warum dieser Umbau kein reines Compliance-Thema ist.

Warenkorb und Checkout

Im Bestellprozess muss klar sein, welche Rechte für die enthaltenen Artikel gelten. Bei gemischten Warenkörben – ein Artikel mit Herstellergarantie, drei ohne – wird das schnell unübersichtlich. Hier entscheidet sich, ob Ihr Shop die Information sauber pro Position ausspielen kann oder ob eine pauschale Zeile am Ende steht, die technisch einfach, aber inhaltlich ungenau ist.

Kategorieseiten und Landingpages

Auf Kategorie- und Suchergebnisseiten ist die Kennzeichnung in der Regel nicht erforderlich, solange der Nutzer vor dem Kauf zwingend über die Produktdetailseite läuft. Kritisch wird es bei One-Page-Checkouts, Schnellkauf-Buttons in der Kategorieansicht und Landingpages mit direktem Kauf. Wer solche Abkürzungen eingebaut hat, um die Conversion zu erhöhen, hat jetzt zusätzliche Stellen zu bedienen.

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Was der Umbau technisch bedeutet – nach Shopsystem

Der Aufwand hängt weniger vom Gesetz ab als von der Frage, wie sauber Ihr Shop gebaut ist. Über 43 Prozent aller Websites weltweit laufen auf WordPress (W3Techs, 2026), und ein großer Teil der deutschen Mittelstands-Shops läuft auf WooCommerce. Für die drei häufigsten Konstellationen sieht die Lage so aus.

WooCommerce

WooCommerce bietet über Hooks saubere Einstiegspunkte auf der Produktseite, im Warenkorb und im Checkout. Ein erfahrener Entwickler platziert die Kennzeichnung dort in wenigen Stunden. Der Haken liegt woanders: Viele WooCommerce-Shops laufen mit einem gekauften Theme plus fünf bis fünfzehn Plugins, die dieselben Hooks belegen. Dann entscheidet nicht die Logik, sondern die Ladereihenfolge, wo die Grafik landet.

Shopware

Shopware arbeitet mit Twig-Templates und einem klaren Vererbungsmodell. Wer ein sauberes Custom-Theme hat, ändert eine Template-Datei und ist durch. Wer sein Theme direkt im Core verändert hat, statt es zu erben, merkt spätestens beim nächsten Update, warum das teuer war.

Shopify und Baukastensysteme

Bei Shopify und ähnlichen Systemen hängt alles davon ab, ob der Anbieter die Kennzeichnung als Bordmittel liefert. Kommt sie, ist der Aufwand gering. Kommt sie nicht, bleiben nur App-Lösungen oder Eingriffe ins Liquid-Template – und beides fällt bei jedem Theme-Wechsel wieder auseinander.

Der Punkt, an dem Plugins nicht mehr reichen

Es wird für alle gängigen Systeme Plugins geben, die die Grafik ausspielen. Diese Plugins lösen den technischen Teil. Sie lösen nicht die Frage, wo die Grafik im Layout steht, wie sie sich mobil verhält und was sie mit dem Abstand zum Kaufbutton macht. Das ist Designarbeit, keine Installation – und sie entscheidet darüber, ob Ihr Shop nach dem 27. September genauso gut verkauft wie davor.

Die fünf teuersten Fehler beim Gewährleistungslabel

Diese Fehler sehe ich bei fast jeder gesetzlich getriebenen Umbaurunde – zuletzt bei der Barrierefreiheit und bei der Kennzeichnung von KI-Inhalten. Sie wiederholen sich mit erstaunlicher Zuverlässigkeit.

Fehler Nummer eins: Das Label ans Seitenende schieben. Es ist technisch am einfachsten, die Grafik unter die Produktbeschreibung zu setzen. Damit ist sie aber nicht mehr da, wo die Kaufentscheidung fällt. Sie zahlen dann für einen Umbau, der die Anforderung inhaltlich verfehlt, und müssen ihn ein zweites Mal machen. Prüfen Sie stattdessen, was in Ihrem Produktseiten-Layout oberhalb des Buttons wirklich gebraucht wird – bei den meisten Shops sind dort zwei bis drei Elemente, die nie jemand liest.

Fehler Nummer zwei: Das Label ins eigene Design einpassen. Der Reflex jedes Designers ist, die Grafik farblich anzugleichen und die Schrift zu tauschen. Genau das ist untersagt – Farben, Schriftarten und Inhalte sind fixiert. Wer hier anpasst, hat am Ende eine Grafik, die weder dem eigenen Design noch der Vorgabe entspricht. Nehmen Sie die offizielle Datei und bauen Sie das Layout um sie herum, nicht umgekehrt.

Fehler Nummer drei: Nur die Produktseite anfassen. Die Produktdetailseite ist die offensichtliche Stelle. Warenkorb, Checkout, Schnellkauf-Buttons und alte Landingpages werden regelmäßig vergessen, weil sie in anderen Templates liegen. Machen Sie vor dem Umbau eine Liste aller Wege, auf denen ein Kunde in Ihrem Shop einen Kauf abschließen kann. Bei den meisten Shops sind es mehr als zwei.

Fehler Nummer vier: Den Umbau in den September legen. Ende September wollen alle gleichzeitig. Entwicklerkapazität ist dann knapp, Stundensätze steigen, und Sie testen unter Zeitdruck an einem Livesystem. Wer im August anfängt, arbeitet auf einer Staging-Umgebung und hat Zeit für einen sauberen Test. Der Aufwand ist derselbe, das Risiko ist ein völlig anderes.

Fehler Nummer fünf: Nach dem Einbau nicht messen. Sie verändern das Element direkt über Ihrem Kaufbutton. Das hat eine Wirkung auf die Conversion – nach oben oder nach unten. Wenn Sie vorher keinen Referenzwert festhalten, wissen Sie hinterher nicht, ob Sie Geld verloren haben. Notieren Sie Ihre Conversion-Rate der letzten 30 Tage, bevor der erste Handgriff passiert.

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Was der Umbau kostet und wie lange er dauert

Die Spanne ist groß, und sie hängt fast vollständig vom Zustand Ihres Shops ab. Zur Orientierung drei realistische Szenarien.

Ausgangslage Realistischer Rahmen Dauer
Individuell gebauter Shop mit sauberem Custom-Theme und Staging überschaubarer Tagessatz-Aufwand 1-2 Tage
Standard-Theme mit vielen Plugins, kein Staging, gewachsene Struktur deutlich höher, weil erst Ordnung geschaffen werden muss 1-2 Wochen
Shop, der ohnehin überarbeitet gehört – Ladezeit, Mobile, Struktur Projektrahmen ab 10.000 Euro 4-8 Wochen

Der dritte Fall klingt nach dem teuersten, ist aber häufig der wirtschaftlich sinnvollste. Wenn Ihr Shop ohnehin an mehreren Stellen bremst, ist eine gesetzliche Frist der beste Anlass, den ganzen Block zu bearbeiten, statt drei Jahre lang einzeln nachzurüsten. Komplexere Shop-Projekte mit WooCommerce, Mehrsprachigkeit oder Schnittstellen bewegen sich typischerweise zwischen 10.000 und 20.000 Euro, ein solider Standard-Neubau beginnt bei 5.000 Euro.

Rechnen Sie gegen: Wenn Ihr Shop 200 Bestellungen im Monat mit 80 Euro Warenkorb macht, sind das 16.000 Euro Umsatz. Ein Conversion-Verlust von fünf Prozent durch einen schlecht platzierten Baustein kostet Sie 800 Euro monatlich – also fast 10.000 Euro im Jahr. Ein sauber geplanter Umbau ist gegen diese Zahl keine Ausgabe, sondern eine Versicherung.

Ein Beispiel aus der Praxis: Bei Thermobiehl Apparatebau brachte die strukturelle Überarbeitung der Website ein Plus von 83 Plätzen im Google-Ranking. Nicht durch einen Trick, sondern weil Struktur, Ladezeit und Inhalte gleichzeitig angefasst wurden. Wer eine Frist ohnehin zum Anlass für Arbeit am Shop nimmt, sollte diesen Hebel mitnehmen. Mehr zur Kostenlogik finden Sie im Beitrag Onlineshop erstellen lassen: Was kostet ein professioneller Webshop.

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Mein ehrlicher Rat als Berater: Wenn Sie beim Lesen gemerkt haben, dass Sie nicht genau wissen, wie viele Kaufwege Ihr Shop hat oder wer Ihr Theme zuletzt angefasst hat, dann ist ein Gespräch der schnellste Weg zur Klarheit. Diese Frage lässt sich in einer Viertelstunde beantworten und spart im Zweifel Wochen. Schreiben Sie an info@davidkeiser.de oder rufen Sie unter 02361 90860-59 an.

Der größere Zusammenhang: drei Fristen in einem Jahr

Das Gewährleistungslabel ist nicht die einzige Vorgabe, die 2026 auf Websites trifft. Seit August gelten die Transparenzpflichten für KI-Inhalte, und die Vorgaben zu Umweltaussagen aus derselben EmpCo-Richtlinie greifen zeitgleich. Das ergibt drei Umbauten an drei verschiedenen Stellen desselben Shops innerhalb weniger Monate.

Wer sie einzeln abarbeitet, zahlt dreimal Anfahrt, dreimal Einarbeitung, dreimal Test. Wer sie bündelt, zahlt einmal. Das ist der eigentliche Grund, warum sich der Blick auf den Kalender lohnt. Details zu den beiden anderen Themen finden Sie im Beitrag zum Greenwashing-Verbot 2026 und zur KI-Kennzeichnungspflicht für Websites.

Und noch ein Gedanke, der in der Compliance-Diskussion regelmäßig untergeht: Eine klar sichtbare Gewährleistungsangabe ist ein Vertrauenssignal. Shops, die ihre Rechte offensiv zeigen, wirken auf unsichere Käufer verbindlicher als Shops, die den Hinweis im Fußbereich verstecken. Was heute als Pflicht kommt, kann in Ihrem Layout ein Verkaufsargument werden – wenn es jemand bewusst platziert statt nur einbaut. Wie man Produktseiten dafür aufbaut, steht im Beitrag zu E-Commerce Webdesign und Shop-Conversion.

Häufige Fragen zum Gewährleistungslabel im Onlineshop

Ab wann gilt das Gewährleistungslabel im Onlineshop?

Die Vorgaben aus der EmpCo-Richtlinie (EU) 2024/825 sind ab dem 27. September 2026 verbindlich anzuwenden. Die genaue Gestaltung der harmonisierten Mitteilung und des Garantielabels regelt die Durchführungsverordnung (EU) 2025/1960. Für Onlineshops bedeutet das: Der Umbau muss vor diesem Datum abgeschlossen und getestet sein.

Muss ich das Label auf jeder Produktseite zeigen?

Die harmonisierte Mitteilung über die gesetzlichen Gewährleistungsrechte betrifft alle Waren, die an Verbraucher verkauft werden – also praktisch jede Produktseite eines B2C-Shops. Das zusätzliche Garantielabel gilt nur für Produkte, bei denen eine Herstellergarantie auf die Haltbarkeit von mehr als zwei Jahren besteht.

Darf ich das Label an mein Shop-Design anpassen?

Nein. Farben, Schriftarten und Inhalte des harmonisierten Labels sind vorgegeben und dürfen nicht verändert werden. Das Label darf außerdem nicht verkleinert, verzerrt oder in ein eigenes Designsystem integriert werden. In Onlineshops muss die harmonisierte Mitteilung zusätzlich farbig dargestellt werden.

Reicht ein Plugin für die Umsetzung?

Ein Plugin löst die technische Ausgabe der Grafik. Es entscheidet aber nicht, an welcher Stelle im Layout sie erscheint, wie sie sich auf mobilen Geräten verhält und welchen Abstand sie zum Kaufbutton hat. Genau diese drei Punkte bestimmen, ob Ihre Conversion nach dem Einbau stabil bleibt. Die Platzierung ist Designarbeit, nicht Installation.

Was kostet der Umbau in einem WooCommerce-Shop?

Bei einem sauber gebauten WooCommerce-Shop mit eigenem Theme und Staging-Umgebung ist der Einbau in ein bis zwei Tagen erledigt. Bei gewachsenen Shops mit Standard-Theme und vielen Plugins liegt der Aufwand deutlich höher, weil zuerst geklärt werden muss, welche Erweiterung welche Stelle im Template belegt.

Gilt die Pflicht auch für reine B2B-Shops?

Die Kennzeichnungspflichten zielen auf den Verbrauchergeschäftsverkehr. Reine B2B-Shops ohne Verkauf an Verbraucher sind nicht betroffen. Sobald Ihr Shop aber auch Privatkunden bestellen lässt, greifen die Vorgaben für diesen Bereich. Die rechtliche Bewertung Ihres konkreten Falls gehört zu einem Anwalt.

Sollte ich den Umbau über eine Vermittlungsplattform beauftragen?

Plattformen wie Bark oder Sortlist verteilen Ihre Anfrage an mehrere Anbieter gleichzeitig und behalten eine Provision ein, die zulasten der Umsetzungsqualität geht. Bei einem Eingriff direkt über Ihrem Kaufbutton ist das die falsche Sparstelle. Eine direkte Beauftragung bedeutet einen festen Ansprechpartner, einen Festpreis und jemanden, der Ihren Shop nach dem Go-live noch kennt.

Der nächste Schritt

Das Gewährleistungslabel im Onlineshop ist ein kleiner Baustein mit einer unangenehmen Eigenschaft: Er sitzt genau dort, wo Ihr Shop Geld verdient. Wer ihn im August plant, hat eine Staging-Umgebung, einen Test und einen Referenzwert. Wer ihn im September plant, hat Zeitdruck und einen Livesystem-Eingriff.

Der Unterschied zwischen beiden Wegen sind ein paar Wochen Vorlauf – und die Entscheidung, jetzt einmal draufzuschauen statt später zweimal nachzubessern.

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Autor

David Keiser, Webdesigner und SEO-Berater aus Recklinghausen

David Keiser

David Keiser bringt über 10 Jahre Erfahrung im Webdesign und der Suchmaschinenoptimierung mit und gilt als ausgewiesener Experte. Dieser Beitrag wurde mit KI-Unterstützung erstellt.

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