Warum wir nach Jahren mit Elementor zu Bricks Builder gewechselt haben
Als WordPress-Agentur haben wir über die Jahre mit praktisch jedem Page Builder gearbeitet: Elementor, Divi, Beaver Builder, WPBakery und dem nativen Gutenberg-Editor. Jeder hatte seine Stärken, aber keiner lieferte das Gesamtpaket, das wir für professionelle Kundenprojekte brauchen: maximale Performance, sauberen Code, gestalterische Freiheit und langfristige Wartbarkeit. Bis wir Bricks Builder entdeckten.
Der Wechsel war keine spontane Entscheidung. Wir haben Bricks zunächst bei internen Projekten getestet, dann bei kleineren Kundenprojekten eingesetzt und schliesslich zum Standard für alle neuen Websites gemacht. Die Ergebnisse haben uns in unserer Entscheidung bestätigt: schnellere Websites, bessere Google-Rankings, zufriedenere Kunden und effizientere Arbeitsabläufe. In diesem Beitrag teilen wir unsere konkreten Erfahrungen – ehrlich, praxisnah und ohne Marketing-Floskeln.
Bricks-Builder-Projekt besprechen – kostenlos
Was uns an Elementor zunehmend gestört hat
Elementor ist ein guter Page Builder – daran gibt es nichts zu rütteln. Aber mit wachsender Erfahrung und steigenden Qualitätsansprüchen haben wir die Grenzen immer deutlicher gespürt. Die Performance war unser grösstes Problem: Elementor-Websites wurden mit zunehmender Seitenzahl spürbar langsamer. Globale CSS- und JavaScript-Dateien, die auf jeder Seite geladen werden, liessen die Ladezeiten steigen – egal wie viel wir mit Caching und Optimierungs-Plugins gegensteuerten.
Der aufgeblähte Code war ein weiteres Ärgernis. Für jedes Design-Element erzeugt Elementor mehrere verschachtelte DIV-Container mit Inline-Styles. Was in reinem HTML drei Zeilen Code wäre, wurde zu einem Konstrukt aus zehn bis fünfzehn Zeilen. Das macht den Code unlesbar, erschwert Custom-CSS-Anpassungen und frisst unnötig Serverressourcen.
Dazu kamen die Plugin-Abhängigkeiten. Für viele Funktionen brauchten wir zusätzliche Addon-Plugins: einen Popup-Builder, erweiterte Widgets, Custom-Post-Type-Unterstützung, Performance-Optimierung. Jedes Plugin erhöhte die Komplexität, die Wartungskosten und das Risiko von Kompatibilitätsproblemen. Bei manchen Projekten hatten wir über 30 aktive Plugins – ein Wartungsalptraum.
Die ersten Monate mit Bricks: Lernkurve und Aha-Momente
Der Einstieg in Bricks war anspruchsvoller als erwartet – nicht weil Bricks kompliziert ist, sondern weil wir Elementor-Gewohnheiten ablegen mussten. In Elementor denkt man in Widgets und Spalten. In Bricks denkt man in Containern und CSS-Layouts. Der Unterschied klingt subtil, verändert aber die gesamte Arbeitsweise. Flexbox und CSS Grid sind in Bricks keine optionalen Extras, sondern die Grundlage jedes Layouts.
Der erste Aha-Moment kam beim Blick auf den generierten Code. Eine komplette Seite, die in Elementor dutzende Kilobyte HTML und CSS produziert hätte, kam in Bricks mit einem Bruchteil davon aus. Der Code war lesbar, semantisch korrekt und ohne überflüssige Verschachtelungen. Zum ersten Mal hatten wir das Gefühl, dass der Page Builder mit uns arbeitet und nicht gegen uns.
Der zweite Aha-Moment war die Ladegeschwindigkeit. Unsere erste Bricks-Website erreichte ohne jede Optimierung einen PageSpeed-Score von 95 auf Mobile – ein Wert, für den wir bei Elementor-Projekten stundenlange Nacharbeit gebraucht hätten. Mit Caching und Bildoptimierung erreichten wir konstant 98 bis 100 Punkte. Das war der Moment, in dem klar wurde: Es gibt kein Zurück.
Konkrete Performance-Ergebnisse aus unseren Projekten
Wir haben die Performance unserer Bricks-Projekte systematisch gemessen und mit vergleichbaren Elementor-Projekten verglichen. Die Ergebnisse sind konsistent: Die durchschnittliche Ladezeit unserer Bricks-Websites liegt bei 1,3 Sekunden – unsere Elementor-Websites lagen bei 2,8 Sekunden. Der Largest Contentful Paint verbesserte sich um durchschnittlich 40 Prozent, der Cumulative Layout Shift ging gegen null.
Für unsere Kunden bedeutet das messbare Geschäftsergebnisse. Eine schnellere Website hat eine niedrigere Absprungrate, höhere Verweildauer und bessere Conversion-Rate. Bei einem Kunden im Dienstleistungsbereich stieg die Anfragerate nach dem Relaunch mit Bricks um 35 Prozent – bei identischem Content und identischem SEO-Setup. Der einzige Unterschied war die technische Basis.
Die Google-Rankings unserer Bricks-Websites entwickeln sich ebenfalls positiv. Die besseren Core Web Vitals schlagen sich in einem messbaren Ranking-Vorteil nieder – besonders bei Keywords mit hohem Wettbewerb, wo kleine technische Vorteile den Unterschied zwischen Seite eins und Seite zwei machen können.
Performance-Website mit Bricks anfragen
Welche Bricks-Funktionen wir täglich nutzen
Query Loops haben unsere Arbeitsweise revolutioniert. Statt für jeden Inhaltstyp ein separates Plugin zu brauchen, erstellen wir dynamische Ausgaben direkt im Builder: Blogübersichten, Teamseiten, Referenzgalerien, FAQ-Bereiche – alles mit Bordmitteln. Das spart Plugin-Lizenzen, reduziert die Komplexität und macht die Website wartbarer.
Das Template-System nutzen wir für Header, Footer, Einzelbeitrags-Templates und Archivseiten. Eine Änderung am Header wirkt sofort auf allen Seiten – kein manuelles Aktualisieren, kein Vergessen einzelner Unterseiten. Für Kunden, die regelmässig neue Inhalte veröffentlichen, spart das enorm Zeit und verhindert Design-Inkonsistenzen.
Die globalen CSS-Klassen sind ein Produktivitäts-Booster. Statt Styles auf Element-Ebene zu definieren, erstellen wir wiederverwendbare Klassen, die wir projekt-übergreifend einsetzen. Button-Styles, Abstände, Farben und Typografie werden einmal definiert und können überall konsistent angewendet werden. Änderungen wirken global – ein enormer Vorteil bei Design-Iterationen.
Was Bricks noch verbessern muss – eine ehrliche Einschätzung
Bricks ist nicht perfekt. Die Community ist kleiner als die von Elementor, was bedeutet: weniger fertige Templates, weniger Drittanbieter-Addons und weniger deutschsprachige Tutorials. Für Agenturen ist das kein Problem – wir erstellen ohnehin individuelle Designs. Für Selbstmacher, die auf fertige Vorlagen angewiesen sind, kann es eine Hürde sein.
Die Lernkurve ist steiler als bei Elementor. Wer von Elementor kommt, braucht zwei bis vier Wochen, um sich in Bricks produktiv zu fühlen. Wer ohne Page-Builder-Erfahrung einsteigt, braucht ein grundlegendes Verständnis für CSS-Konzepte wie Flexbox und Grid. Bricks richtet sich bewusst an Profis und ambitionierte Anwender – nicht an absolute Anfänger.
Die Bearbeitungserfahrung für Content-Redakteure ist weniger intuitiv als bei Elementor. Wenn Marketing-Mitarbeiter regelmässig Seiten erstellen oder anpassen sollen, brauchen sie entweder eine gründliche Einführung oder vordefinierte Templates, in die sie nur noch Inhalte einpflegen. Bei Elementor ist die Einstiegshürde niedriger – das ist ein ehrlicher Vorteil, den man anerkennen muss.
Lassen Sie uns Ihr Projekt besprechen
Für welche Projekte wir Bricks empfehlen
Für Unternehmenswebsites, die über Google gefunden werden sollen, ist Bricks unsere klare Empfehlung. Die Performance-Vorteile übersetzen sich direkt in bessere Rankings und mehr Kundenanfragen. Für Content-Websites mit vielen Seiten – Blogs, Wissensportale, Magazin-Formate – ist Bricks ideal, weil die Performance auch bei wachsender Seitenzahl stabil bleibt. Für E-Commerce-Projekte mit WooCommerce bietet Bricks eine schnelle, saubere Grundlage, die sich in höheren Conversion-Raten niederschlägt.
Praxisbericht: Bricks Builder im Agenturalltag
Performance-Daten, Workflow-Tipps und ehrliche Einschätzung aus über 50 Projekten – unser Erfahrungsbericht für Entscheider und Entwickler. Kostenlos und ungeschönt.
Ist Bricks Builder zukunftssicher?
Bricks wird seit 2021 aktiv entwickelt, mit regelmässigen Updates und einer ambitionierten Roadmap. Die Nutzerbasis wächst stetig, besonders im professionellen Segment. Die Lifetime-Lizenz-Option zeigt, dass das Team langfristig plant. Natürlich gibt es keine Garantie für die Zukunft – aber die aktuelle Entwicklungsgeschwindigkeit, die wachsende Community und die technische Qualität lassen uns optimistisch in die Zukunft blicken.
Wie läuft ein Bricks-Builder-Projekt bei uns ab?
Unser Prozess beginnt mit der Konzeption: Zieldefinition, Zielgruppenanalyse, Seitenstruktur und Wireframes. Dann folgt das Design – individuell gestaltet und auf Ihre Marke zugeschnitten. Die technische Umsetzung in Bricks erfolgt mobile-first mit dem Fokus auf Performance und SEO. Nach der Testphase und Ihrem Feedback geht die Website live. Anschliessend übernehmen wir auf Wunsch die laufende Wartung und SEO-Betreuung. Eine professionelle Website kostet zwischen 3.000 und 10.000 Euro, komplexere Projekte zwischen 10.000 und 20.000 Euro.
Warum Performance nicht nur ein technisches Thema ist
Eine schnelle Website ist kein Selbstzweck – sie ist ein Geschäftsergebnis. Schnellere Websites haben nachweislich höhere Conversion-Raten, niedrigere Absprungraten und bessere Google-Rankings. Jede Sekunde, die Ihre Website schneller lädt, bringt Ihnen messbar mehr Kunden. Bricks Builder ist das Werkzeug, das diese Performance ermöglicht – und deshalb ist er unsere Wahl für professionelle WordPress-Projekte.


