Warum der Page-Builder-Vergleich Ihre Website-Entscheidung verändern wird
Elementor ist der populärste WordPress Page Builder mit über fünf Millionen aktiven Installationen. Bricks Builder ist der aufstrebende Herausforderer, der in der professionellen WordPress-Community zunehmend zum Standard wird. Beide ermöglichen visuelles Webdesign ohne Programmierkenntnisse – aber die Unterschiede in Performance, Code-Qualität und Flexibilität sind erheblich. Für Unternehmen, die eine neue Website planen oder einen Relaunch erwägen, ist der Vergleich zwischen diesen beiden Buildern eine der wichtigsten technischen Entscheidungen.
Dieser Vergleich geht über oberflächliche Feature-Listen hinaus. Wir betrachten die Faktoren, die für Ihre Geschäftsergebnisse entscheidend sind: Wie schnell lädt die fertige Website? Wie gut rankt sie bei Google? Wie flexibel lässt sie sich erweitern? Und wie hoch sind die langfristigen Kosten? Die Antworten werden Sie überraschen – besonders wenn Sie bisher mit Elementor gearbeitet haben.
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Performance im direkten Vergleich
Der grösste Unterschied zwischen Bricks und Elementor liegt in der Performance. Bricks generiert schlanken, semantischen HTML-Code mit minimalem CSS und JavaScript. Elementor erzeugt für jedes Element mehrere verschachtelte DIV-Container und lädt globale CSS- und JavaScript-Dateien – auch für Funktionen, die auf der jeweiligen Seite gar nicht genutzt werden.
In standardisierten Tests zeigt sich der Unterschied deutlich: Eine typische Unternehmensseite lädt mit Bricks in 1,2 bis 1,8 Sekunden, dieselbe Seite mit Elementor in 2,5 bis 4 Sekunden. Bei den Core Web Vitals – den Performance-Metriken, die Google als Ranking-Faktor nutzt – schneidet Bricks konsistent besser ab. Der Largest Contentful Paint liegt bei Bricks-Websites oft unter 1,5 Sekunden, bei Elementor-Websites häufig über 2,5 Sekunden.
Der Performance-Unterschied wächst mit der Websitegrösse. Bei einer kleinen Website mit fünf Seiten mag der Unterschied marginal sein. Bei einer Content-Website mit 50 oder 100 Seiten wird er zum entscheidenden Faktor: Elementor lädt auf jeder Seite denselben globalen CSS- und JavaScript-Ballast, während Bricks pro Seite nur den tatsächlich benötigten Code ausliefert.
Code-Qualität: Was unter der Haube passiert
Elementor wickelt jedes Element in mehrere Container-DIVs ein und erzeugt umfangreiche Inline-Styles. Ein einfacher Textblock, der in reinem HTML eine Zeile Code wäre, wird in Elementor zu einem Konstrukt aus vier bis fünf verschachtelten Elementen mit dutzenden CSS-Eigenschaften. Das bläht den HTML-Code auf, erschwert die Wartung und macht Custom-CSS-Anpassungen unnötig kompliziert.
Bricks generiert sauberen, semantischen Code mit minimaler Verschachtelung. Ein Textblock ist ein Textblock – ohne überflüssige Wrapper-Elemente. CSS wird in einer separaten, sauber strukturierten Datei ausgeliefert, nicht als Inline-Styles im HTML. Für Entwickler bedeutet das: Der Code ist lesbar, wartbar und erweiterbar. Für Google bedeutet das: Die Seite wird schneller gecrawlt und besser indexiert.
Die CSS-Kontrolle unterscheidet sich fundamental. Elementor bietet ein visuelles Interface mit vordefinierten Optionen – Sie können Abstände, Farben und Schriftgrössen per Schieberegler einstellen. Bricks bietet dasselbe, geht aber deutlich weiter: echtes CSS, CSS-Variablen, Custom Properties und volle Kontrolle über Media Queries. Für einfache Anpassungen sind beide gleich gut. Für anspruchsvolle, pixelgenaue Designs ist Bricks überlegen.
Benutzerfreundlichkeit: Wo Elementor punktet
Elementor hat die intuitivere Benutzeroberfläche – das ist unbestritten. Der Live-Editor zeigt Änderungen sofort, das Widget-System ist selbsterklärend und die Lernkurve ist flacher als bei jedem anderen professionellen Page Builder. Für Unternehmen, deren Marketing-Team regelmässig Seiten erstellt und anpasst, ist das ein relevanter Vorteil.
Das Template-Ökosystem von Elementor ist riesig. Hunderte fertige Templates, dutzende Drittanbieter-Addon-Plugins und eine aktive Community mit Tutorials und Support-Foren. Wenn Sie schnell eine Seite brauchen und kein individuelles Design benötigen, finden Sie bei Elementor sofort eine passende Vorlage. Bricks hat hier weniger Auswahl – was für Agenturen kein Problem ist, für Selbstmacher aber ein Nachteil sein kann.
Elementors Popup-Builder und Theme-Builder sind ausgereift und bieten mehr fertige Optionen als Bricks. Für Marketing-Automatisierung, A/B-Testing und Lead-Generierung hat Elementor mehr fertige Lösungen – oft über Drittanbieter-Addons, die aber sofort einsatzbereit sind.
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SEO-Auswirkungen: Warum Performance Rankings beeinflusst
Google bewertet die Core Web Vitals als Ranking-Signal. Websites mit besseren Performance-Werten haben – bei sonst gleicher Qualität – einen Ranking-Vorteil. Da Bricks-Websites konsistent bessere Core Web Vitals erzielen als Elementor-Websites, haben sie einen messbaren SEO-Vorteil. Das bedeutet nicht, dass eine Elementor-Website nicht gut ranken kann – aber sie startet mit einem technischen Nachteil, den sie durch bessere Inhalte oder mehr Backlinks kompensieren muss.
Die saubere Code-Struktur von Bricks hat einen weiteren SEO-Vorteil: Google kann den Seiteninhalt schneller und effizienter crawlen. Weniger Code bedeutet weniger Crawl-Budget-Verbrauch – besonders relevant für grössere Websites mit vielen Seiten. Semantischer HTML-Code hilft Google zudem, die Seitenstruktur besser zu verstehen und die Inhalte korrekt zu interpretieren.
Kosten im Vergleich
Elementor Pro kostet 59 Dollar pro Jahr für eine Website, 199 Dollar für 25 Websites und 399 Dollar für 1.000 Websites. Bricks kostet 249 Dollar pro Jahr für unbegrenzte Websites oder 599 Dollar als Lifetime-Lizenz. Für eine einzelne Website ist Elementor günstiger. Ab drei bis fünf Websites wird Bricks wirtschaftlicher – und mit der Lifetime-Lizenz zahlen Sie nach dem dritten Jahr gar nichts mehr.
Die versteckten Kosten machen den grösseren Unterschied. Elementor-Projekte brauchen häufig zusätzliche Plugins: einen separaten Popup-Builder, ein Performance-Plugin, ein Addon für erweiterte Widgets. Bricks bringt viele dieser Funktionen integriert mit. Pro Website sparen Sie mit Bricks typischerweise 100 bis 300 Euro pro Jahr an Plugin-Lizenzen.
Für eine professionelle Unternehmenswebsite liegt der Gesamtpreis unabhängig vom Page Builder zwischen 3.000 und 10.000 Euro. Der Page Builder ist dabei nur ein kleiner Teil der Gesamtkosten – aber er beeinflusst die langfristige Performance, Wartbarkeit und damit den Return on Investment Ihrer Website erheblich.
Wann Elementor die bessere Wahl bleibt
Elementor ist die richtige Wahl, wenn Sie die Website hauptsächlich selbst pflegen und wenig technisches Know-how mitbringen. Wenn Sie viele fertige Templates und Addons nutzen möchten, statt alles individuell zu gestalten. Wenn Ihr Budget für die Erstellung begrenzt ist und Sie auf fertige Lösungen angewiesen sind. Oder wenn Ihre bestehende Website bereits auf Elementor basiert und ein kompletter Umstieg den Aufwand nicht rechtfertigt.
Wann Bricks Builder die klare Empfehlung ist
Bricks ist die bessere Wahl, wenn Performance und Ladegeschwindigkeit für Sie Priorität haben. Wenn Sie mit einer Agentur arbeiten, die technische Exzellenz liefert. Wenn SEO und Google-Rankings für Ihren Geschäftserfolg wichtig sind. Wenn Sie langfristig eine wartbare, skalierbare Website wollen, die mit Ihrem Unternehmen wachsen kann. Oder wenn Sie ein neues Projekt starten und sich die beste technische Grundlage für die Zukunft sichern wollen.
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Kann ich von Elementor zu Bricks wechseln?
Ja, aber der Wechsel erfordert manuellen Aufwand. Elementor-Inhalte lassen sich nicht automatisch in Bricks importieren – die Seiten müssen im neuen Builder neu erstellt werden. Für bestehende Websites mit vielen Seiten ist ein Komplett-Umstieg aufwendig und sollte idealerweise im Rahmen eines geplanten Relaunches erfolgen. Eine erfahrene Agentur kann den Umstieg effizient planen und umsetzen.
Welchen Page Builder empfehlen Profis?
In der professionellen WordPress-Entwickler-Community hat sich ein klarer Trend etabliert: Agenturen, die Wert auf Performance und Code-Qualität legen, setzen zunehmend auf Bricks. Elementor dominiert weiterhin bei Selbstmachern und kleineren Projekten. Beide Builder haben ihre Berechtigung – entscheidend ist, welche Prioritäten Sie für Ihr Projekt setzen. Wenn Sie unsicher sind, lassen Sie sich beraten: Die richtige Page-Builder-Entscheidung spart Ihnen langfristig Zeit, Geld und Nerven.


