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Make – die flexible Automatisierungsplattform für den Mittelstand

Make – warum die ehemalige Integromat-Plattform für viele Unternehmen die bessere Wahl ist

Make, ehemals bekannt als Integromat, hat sich zur vielseitigsten Automatisierungsplattform im DACH-Raum entwickelt. Mit über 3.000 unterstützten Cloud-Anwendungen und einem visuellen Szenario-Builder verbindet Make Tools, orchestriert KI-Agenten und automatisiert alles von einfachen Aufgaben bis zu geschäftskritischen Prozessen – ohne eine Zeile Code. Für mittelständische Unternehmen, die zwischen der Einfachheit von Zapier und der technischen Komplexität von n8n eine Lösung suchen, bietet Make den überzeugendsten Kompromiss aus Funktionalität, Flexibilität und Preis.

Die Realität in den meisten Unternehmen sieht so aus: Mitarbeiter kopieren Daten zwischen Systemen, leiten E-Mails manuell weiter, aktualisieren Tabellen von Hand und vergessen dabei regelmäßig einzelne Schritte. Jeder dieser manuellen Prozesse kostet Zeit, produziert Fehler und bindet Kapazitäten, die für wertschöpfende Arbeit fehlen. Make eliminiert diese Ineffizienzen – und das zu einem Preis, der bereits für Einzelunternehmer erschwinglich ist.

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Was Make von Zapier und n8n unterscheidet

Der Automatisierungsmarkt wird von drei Plattformen dominiert, die sich an unterschiedliche Zielgruppen richten. Make positioniert sich in der Mitte – visueller und flexibler als Zapier, zugänglicher als n8n.

Der größte Vorteil von Make ist der visuelle Szenario-Builder. Anders als Zapier, das Workflows als lineare Listen darstellt, zeigt Make Szenarien als Flussdiagramme mit Verzweigungen, parallelen Pfaden und Schleifen. Das macht komplexe Workflows nicht nur leichter zu erstellen, sondern auch leichter zu verstehen und zu warten. Ein Marketing-Manager, der einen Workflow nach drei Monaten anpassen muss, erkennt auf einen Blick, was der Workflow tut – bei Zapier muss er sich durch verschachtelte Schritte klicken.

Gegenüber n8n bietet Make den Vorteil der sofortigen Einsatzbereitschaft. Kein Server-Setup, keine Installation, keine Wartung der Infrastruktur. Make läuft als Cloud-Dienst und bietet EU-Rechenzentren – ein wichtiger Punkt für datensensible Unternehmen im deutschsprachigen Raum, die keine eigene Server-Infrastruktur betreiben wollen oder können.

Preislich liegt Make deutlich unter Zapier. Der Core-Plan startet bei 9 US-Dollar monatlich für 10.000 Operationen. Im Vergleich: Zapier berechnet für ein ähnliches Volumen ein Vielfaches. Make arbeitet mit einem Operationen-Modell statt mit Tasks – und eine Operation bei Make entspricht einer einzelnen Aktion, wobei das Preis-Leistungs-Verhältnis bei höherem Volumen deutlich günstiger ausfällt als bei der Konkurrenz.

Die wichtigsten Make-Funktionen für Unternehmen

Make bietet eine Reihe von Funktionen, die es besonders für Unternehmen mit komplexen Anforderungen attraktiv machen. Router ermöglichen die Verzweigung von Workflows in mehrere parallele Pfade – etwa unterschiedliche Bearbeitungsprozesse für verschiedene Lead-Typen. Filter fügen Bedingungen hinzu, die bestimmen, wann ein bestimmter Pfad ausgeführt wird. Iteratoren und Aggregatoren verarbeiten Arrays und Listen, was für die Arbeit mit Datenbanken und API-Antworten unverzichtbar ist.

Die Fehlerbehandlung verdient besondere Erwähnung. Make bietet dedizierte Error-Handler, die definieren, was passiert, wenn ein Schritt fehlschlägt. Der Workflow kann den fehlgeschlagenen Schritt wiederholen, einen alternativen Pfad einschlagen oder eine Benachrichtigung senden. Für geschäftskritische Prozesse – etwa die Synchronisierung von Bestelldaten oder die Verarbeitung von Kundenanfragen – ist diese Zuverlässigkeit kein Luxus, sondern eine Notwendigkeit.

Die KI-Integration ermöglicht die Einbindung von OpenAI, Claude und anderen Sprachmodellen direkt in Workflows. Ein Szenario kann beispielsweise eingehende Kundenanfragen automatisch kategorisieren, eine passende Antwort vorschlagen und an den zuständigen Mitarbeiter weiterleiten – alles ohne manuellen Eingriff.

Make für Marketing und Vertrieb

Im Marketing und Vertrieb entfaltet Make seinen größten Nutzen. Die Plattform verbindet die Tools, die Marketing-Teams täglich nutzen, zu durchgängigen Workflows, die manuelle Übergaben eliminieren.

Lead-Management ist der häufigste Anwendungsfall. Ein Interessent füllt ein Kontaktformular auf der WordPress-Website aus. Make empfängt die Daten per Webhook, prüft automatisch, ob der Kontakt bereits im CRM existiert, erstellt oder aktualisiert den Datensatz, weist den Lead basierend auf Branche oder Region dem richtigen Vertriebsmitarbeiter zu, sendet eine personalisierte Bestätigungs-E-Mail und erstellt eine Follow-up-Aufgabe im Projektmanagement-Tool. Ein Prozess, der manuell zehn Minuten dauert – automatisiert in unter fünf Sekunden.

Content-Distribution ist ein weiterer starker Anwendungsfall. Neue Blogbeiträge auf der WordPress-Website werden automatisch auf LinkedIn, Facebook und Twitter veröffentlicht – mit plattformspezifischen Texten und Bildformaten. Die KI-Integration kann dabei die Texte für jede Plattform anpassen, sodass ein einziger Blogbeitrag ohne zusätzlichen Aufwand auf allen Kanälen in optimierter Form erscheint.

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Häufige Fehler beim Einsatz von Make

Fehler Nummer eins: Zu komplexe Szenarien ohne Struktur aufbauen. Der visuelle Editor verleitet dazu, immer mehr Verzweigungen und Schritte hinzuzufügen, bis das Szenario unübersichtlich wird. Die bessere Strategie: Komplexe Prozesse in mehrere kleinere Szenarien aufteilen, die über Webhooks miteinander kommunizieren. Das verbessert die Übersichtlichkeit, vereinfacht die Fehlersuche und macht einzelne Teile wiederverwendbar.

Fehler Nummer zwei: Das Operationen-Kontingent falsch kalkulieren. Jeder Schritt in einem Szenario verbraucht eine Operation. Ein Szenario mit zehn Schritten, das 100 Mal pro Tag läuft, verbraucht 1.000 Operationen täglich – 30.000 pro Monat. Der kostenlose Plan mit 1.000 Operationen monatlich reicht gerade für erste Tests. Unternehmen sollten ihr tatsächliches Volumen realistisch schätzen, bevor sie sich für einen Plan entscheiden.

Fehler Nummer drei: Die Website nicht als Datenquelle einbinden. Die meisten Unternehmen automatisieren E-Mail-Marketing und Social Media, vergessen aber die wichtigste Datenquelle: ihre eigene Website. Kontaktformulare, Download-Tracking, WooCommerce-Bestellungen und Newsletter-Anmeldungen sind die wertvollsten Trigger für Marketing-Automatisierungen – aber nur, wenn die Website technisch sauber aufgesetzt ist und die richtigen Schnittstellen bietet.

Fehler Nummer vier: Keine Testphase vor dem Produktivbetrieb. Make bietet eine ausgezeichnete Testfunktion, die einzelne Szenarien Schritt für Schritt durchlaufen lässt. Unternehmen, die diese Funktion nicht nutzen und Szenarien direkt live schalten, riskieren fehlerhafte Daten, doppelte E-Mails oder verlorene Leads.

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Make und WordPress – die praktische Integration

WordPress ist das weltweit meistgenutzte CMS – über 43 Prozent aller Websites basieren darauf. Make bietet native WordPress-Module, die eine direkte Integration ohne zusätzliche Plugins ermöglichen. Über Webhooks und die WordPress REST-API lässt sich praktisch jede Interaktion auf der Website als Trigger für automatisierte Workflows nutzen.

Die häufigsten Integrationen: Kontaktformulare direkt ins CRM übertragen, WooCommerce-Bestellungen in die Buchhaltungssoftware synchronisieren, neue Blogbeiträge automatisch auf Social Media veröffentlichen, Newsletter-Anmeldungen in E-Mail-Marketing-Tools übertragen und Kundenrezensionen aggregieren und das Team benachrichtigen.

Die Voraussetzung ist eine professionell aufgesetzte WordPress-Website mit sauberer technischer Basis. Eine WordPress-Website kostet zwischen 3.000 und 10.000 Euro, komplexere Projekte mit WooCommerce oder Schnittstellen liegen bei 10.000 bis 20.000 Euro. SEO-Betreuung liegt bei 700 bis 2.500 Euro monatlich, technische Wartung bei 50 bis 300 Euro.

Make Preise 2026 im Überblick

Make bietet einen kostenlosen Plan mit 1.000 Operationen pro Monat – ausreichend zum Testen, nicht für den Produktivbetrieb. Der Core-Plan startet bei 9 US-Dollar monatlich für 10.000 Operationen. Pro kostet 16 US-Dollar für 10.000 Operationen mit erweiterten Funktionen wie Prioritätsausführung und benutzerdefinierten Variablen. Teams liegt bei 29 US-Dollar für 10.000 Operationen mit Collaboration-Features. Enterprise-Preise werden individuell verhandelt und umfassen erweiterte Sicherheit, Governance und dedizierten Support.

Im direkten Vergleich: Zapier Professional kostet ab circa 20 US-Dollar monatlich für 750 Tasks – Make bietet für weniger als die Hälfte des Preises das 13-fache Volumen. Dieser Preisvorteil macht Make besonders für Unternehmen attraktiv, die viele Automatisierungen parallel betreiben.

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Was kostet Make für Unternehmen?

Make Free bietet 1.000 Operationen monatlich zum Testen. Core startet bei 9 US-Dollar monatlich für 10.000 Operationen, Pro bei 16 US-Dollar und Teams bei 29 US-Dollar. Enterprise wird individuell berechnet. Im Vergleich zu Zapier bietet Make deutlich mehr Volumen zum niedrigeren Preis – ein entscheidender Vorteil für Unternehmen mit vielen parallel laufenden Automatisierungen.

Ist Make besser als Zapier?

Für die meisten mittelständischen Unternehmen im DACH-Raum bietet Make das bessere Preis-Leistungs-Verhältnis. Der visuelle Editor ist flexibler, die Preise sind niedriger und EU-Rechenzentren stehen zur Verfügung. Zapier hat Vorteile bei der Anzahl der Integrationen und der Einfachheit für nicht-technische Nutzer. Die Wahl hängt davon ab, ob Einfachheit oder Flexibilität und Kosten wichtiger sind.

Kann Make mit WordPress integriert werden?

Ja, Make bietet native WordPress-Module und unterstützt die WordPress REST-API sowie Webhooks. Die häufigsten Integrationen umfassen die Übertragung von Kontaktformular-Daten ins CRM, die Synchronisierung von WooCommerce-Bestellungen mit der Buchhaltung und die automatische Social-Media-Distribution neuer Blogbeiträge. Voraussetzung ist eine professionell konfigurierte WordPress-Installation.

Ist Make DSGVO-konform?

Make bietet EU-Rechenzentren, was die DSGVO-Konformität erheblich erleichtert. Daten können innerhalb der EU verarbeitet werden, ohne dass sie in Drittländer übertragen werden. Ein Auftragsverarbeitungsvertrag ist verfügbar. Für Unternehmen im DACH-Raum, die Wert auf europäische Datenverarbeitung legen, ist Make die datenschutzfreundlichste unter den cloudbasierten Automatisierungsplattformen.

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Autor

David Keiser

David Keiser bringt über 10 Jahre Erfahrung im Webdesign und der Suchmaschinenoptimierung mit und gilt als ausgewiesener Experte aus Recklinghausen.

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