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WordPress Kosten pro Jahr: Was eine WordPress-Website 2026 wirklich kostet

Mai 9, 2026
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„WordPress ist doch kostenlos.” — der häufigste Irrtum, mit dem Unternehmer in WordPress-Projekte gehen. Ja, die WordPress-Software selbst ist Open Source und gratis. Aber eine professionelle Website verursacht jährliche Kosten für Hosting, Premium-Plugins, Wartung, Sicherheit und Backup. Wer das nicht von Anfang an einkalkuliert, erlebt nach 6 Monaten böse Überraschungen.

Auf dieser Seite zeigen wir, was eine WordPress-Website 2026 in der Realität pro Jahr kostet — aufgeschlüsselt nach jedem Posten. Plus eine ehrliche Empfehlung, wo Sie sparen können und wo es gefährlich wird.

WordPress-Kosten 2026: Komplettübersicht

Wir trennen klar zwischen einmaligen Bau-Kosten (Webdesign, Setup) und laufenden jährlichen Kosten (Hosting, Plugins, Wartung). Die meisten Webseiten-Betreiber unterschätzen die laufenden Kosten — und das ist der Hauptgrund für Probleme nach Jahr 1.

KostenpunktPrivat / DIYKMU professionellMittelstand
Domain15 €15 €15-50 €
Hosting60 €240-480 €1.200-3.600 €
Premium-Theme/Builder60-100 €100-200 €200-400 €
Premium-Plugins100-200 €300-600 €600-1.500 €
SSL-Zertifikat0 € (Lets Encrypt)0-100 €100-300 €
Backup-Service0-50 €100-200 €300-600 €
Wartung (technisch)DIY948 € (79 €/Mo)1.788-3.588 €
Summe pro Jahr235-475 €1.703-2.628 €4.203-10.053 €

Die Spanne ist breit, weil die Anforderungen breit sind. Eine Steuerkanzlei mit 5 Seiten zahlt deutlich weniger als ein Mittelständler mit Online-Shop und 50 Seiten. Drei Kosten-Kategorien im Detail.

1. Hosting-Kosten — wo Sie sparen können und wo nicht

Hosting ist der Posten, bei dem die größten Fehler passieren. Wer auf 5-Euro-Hosting setzt, zahlt am Ende mit Geschwindigkeit, Ausfällen und SEO-Verlust.

Shared Hosting (5-15 €/Monat)

All-Inkl, IONOS, Strato im Standard-Tarif. OK für Hobby-Sites, riskant für Geschäfts-Websites. Performance schwankt, Support ist langsam, Geo-Targeting selten.

Managed WordPress Hosting (20-40 €/Monat)

Cloudways, Hostinger Business, Raidboxes. Unsere Empfehlung für 80 Prozent unserer Kunden. Solide Performance, automatische Backups, dedicated Support, gute Caching-Architektur.

Premium / Enterprise (100-300 €/Monat)

WP Engine, Kinsta, dedizierte VPS-Setups. Sinnvoll bei hohem Traffic (über 50.000 Visits/Monat) oder geschäftskritischen Sites mit SLA-Anforderungen.

2. Plugin-Kosten — wo Premium Pflicht ist

Bei Plugins gilt: Es gibt einige, bei denen Premium-Lizenzen wirklich Sinn ergeben — und einige, wo kostenlose Alternativen reichen.

  1. Premium fast immer Pflicht: ACF Pro (Custom Fields), Rank Math Pro (SEO), WP Rocket (Caching), Imagify oder ShortPixel (Bildoptimierung), Solid Backups oder UpdraftPlus Premium.
  2. Premium oft sinnvoll: Forms (WS Form Pro, Gravity Forms), Membership (MemberPress), WooCommerce-Erweiterungen.
  3. Kostenlos reicht: Wordfence Free, Yoast Free (wenn Rank Math nicht passt), TablePress.
  4. Vermeiden: Visual Composer (veraltet), gehackte Premium-Versionen aus dubiosen Quellen, Plugin-Sammlungen mit 50 Widgets.
  5. Faustregel: Pro Premium-Plugin 50 bis 200 Euro pro Jahr. 5 bis 8 sinnvolle Premium-Plugins ergeben 300 bis 800 Euro Jahres-Kosten.

3. Wartung — der unterschätzte Kostenpunkt

Wartung ist der Posten, den die meisten Unternehmer komplett vergessen. WordPress, Themes und Plugins werden monatlich aktualisiert — und jeder Update kann Probleme machen.

Was eine professionelle WordPress-Wartung umfasst

Updates testen, Backups vor jedem Update, Security-Monitoring, Performance-Checks, Broken-Link-Scans, Datenbank-Optimierung, Uptime-Monitoring, Notfall-Wiederherstellung. Mehr in unserem Beitrag WordPress-Wartung.

DIY-Wartung — die versteckten Kosten

„Ich update das selbst” — bis das erste Update die Site zerschießt und Sie an einem Sonntag um 23 Uhr eine kaputte Website haben. Die echte Frage: Was kostet Sie 4 Stunden Ausfall mehr — 79 Euro Wartungs-Retainer oder verlorene Anfragen aus Google?

5 Fehler beim WordPress-Kosten-Sparen

Wir sehen sie regelmäßig — vor allem bei Selbstständigen und kleinen Unternehmen, die “irgendwo Geld sparen” wollen.

  1. 5-Euro-Hosting wählen. Spart 200 Euro pro Jahr, kostet 2.000 Euro durch Performance-Verlust und SEO-Schaden.
  2. Premium-Plugins ohne Lizenz weiterführen. Sicherheitslücken weil keine Updates mehr — Hacking-Risiko fünfstellig.
  3. Keine Backups. Wenn die Site zerschossen wird, kostet eine Wiederherstellung aus dem Nichts 2.000 bis 5.000 Euro Agentur-Aufwand.
  4. Wartung weglassen. Nach 12 Monaten ohne Updates ist die Site ein Sicherheits-Risiko und ein Performance-Friedhof.
  5. Gehackte Premium-Plugins (Nulled). Versteckte Malware fast immer mit drin. Spart 100 Euro, kostet später vier- bis fünfstellig.

Häufige Fragen zu WordPress-Kosten

Was kostet eine WordPress-Website komplett im ersten Jahr?

Bau-Kosten zwischen 4.900 und 14.900 Euro für eine professionelle KMU-Site, dazu laufende Kosten 1.700 bis 2.600 Euro pro Jahr. Im ersten Jahr also 6.600 bis 17.500 Euro. Mehr in WordPress-Website erstellen lassen.

Kann ich WordPress-Kosten von der Steuer absetzen?

Ja, vollständig als Betriebsausgabe. Hosting, Plugins, Wartung sind sofort absetzbar. Einmalige Bau-Kosten ab 800 Euro netto werden über die GWG-Regelung oder als Software-Abschreibung behandelt — sprechen Sie mit Ihrem Steuerberater.

Kann ich Plugins zwischen mehreren Sites teilen?

Kommt auf die Lizenz an. Premium-Plugins haben oft Single-Site- oder Multi-Site-Lizenzen. Achten Sie beim Kauf auf das passende Paket — günstiger einmalig zu kaufen als später die Lizenz upgraden.

Wie viel kostet WordPress-Hosting für ein KMU realistisch?

Cloudways oder Hostinger Business: 240 bis 480 Euro pro Jahr für solide Performance. Raidboxes: 360 bis 720 Euro pro Jahr mit deutschsprachigem Support. Wir empfehlen meist Cloudways für preisbewusste Kunden, Raidboxes für Mittelstand.

Was, wenn meine Website hochskaliert und Traffic explodiert?

Bei steigendem Traffic skaliert das Hosting mit. Cloudways und Hostinger erlauben einfache Upgrades ohne Migration. Erst ab 50.000 Visits pro Monat denken Sie über Premium-Hosting wie WP Engine nach.

Lohnt sich Wartung wirklich für 79 Euro pro Monat?

Wenn Sie aus Ihrer Website Anfragen generieren: ja, sofort. Schon eine verhinderte Notfall-Wiederherstellung amortisiert das 12-Monats-Retainer mehrfach. Mehr in WordPress-Wartung.

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Inhaltsverzeichnis:

Autor

David Keiser, Webdesigner und SEO-Berater aus Recklinghausen

David Keiser

David Keiser bringt über 10 Jahre Erfahrung im Webdesign und der Suchmaschinenoptimierung mit und gilt als ausgewiesener Experte.

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