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Webdesign-Angebote vergleichen: Worauf Sie achten müssen

März 18, 2026
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Webdesign-Angebote vergleichen: Worauf Sie achten müssen Webdesign - David - Keiser - Website - erstellen - lassen

Drei Angebote auf dem Tisch — und kein Vergleich möglich

Sie haben drei Webdesign-Angebote eingeholt. Eines liegt bei 1.800 Euro, eines bei 7.500 Euro, eines bei 24.000 Euro. Alle versprechen „eine professionelle Website“. Und Sie sitzen vor dem Stapel und wissen nicht, was Sie da eigentlich vergleichen sollen.

Das ist kein Problem von Ihnen. Es liegt daran, dass die meisten Angebote im deutschen Webdesign-Markt bewusst so geschrieben sind, dass man sie nicht vergleichen kann. Die einen pauschalisieren so stark, dass nichts mehr greifbar ist. Die anderen splitten so fein in Postenlisten, dass der eigentliche Wert verschwindet. Ergebnis: Sie entscheiden am Ende nach Bauchgefühl — und genau das ist der Moment, in dem die meisten Webdesign-Projekte scheitern.

Ich schreibe diese Angebote seit über zehn Jahren selbst. Ich weiß, was dahinter steht, was bewusst weggelassen wird und wo die Schmerzpunkte liegen, die der Anbieter nicht freiwillig nennt. Mein Job hier ist nicht, Ihnen ein viertes Angebot zu verkaufen — mein Job ist, Sie so weit zu bringen, dass Sie die drei vorliegenden Angebote brutal sezieren können.

Wer Webdesign-Angebote vergleichen will, vergleicht nicht Preise. Er vergleicht Verantwortungsübernahme: Wer garantiert das Ergebnis? Wer trägt das Risiko, wenn etwas nicht funktioniert? Und wer schaut nach Go-Live noch hin? Wenn Sie nur eine Frage stellen wollen: „Was passiert, wenn Ihre Website nach drei Monaten keine Anfragen bringt?“ Die Antwort auf diese Frage ist mehr wert als jede Postenliste.

Sie haben mehrere Angebote vorliegen und wollen sicher gehen, nicht falsch zu entscheiden?

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Warum die Preisspanne von 1.500 bis 30.000 Euro real ist — und keiner davon zwingend falsch

Webdesign ist keine standardisierte Dienstleistung wie ein Reifenwechsel. Wenn drei Anbieter für dasselbe Briefing wirklich dieselbe Leistung anbieten würden, läge die Preisspanne bei vielleicht 20 Prozent. Tut sie aber nicht. Sie liegt bei 1.500 Prozent. Und der Grund ist nicht, dass zwei davon Sie betrügen wollen — sondern dass die drei völlig unterschiedliche Dinge anbieten, die zufällig alle „Website“ heißen.

Was über 90 Prozent der Preisdifferenz erklärt

Ich habe in den letzten Jahren bestimmt 400 Konkurrenz-Angebote zu Gesicht bekommen, die Kunden mir vorgelegt haben. Die echten Treiber der Preisspanne sind immer dieselben fünf:

Erstens — wer denkt die Strategie? Ein Template-Anbieter für 1.500 Euro denkt: gar keiner. Sie liefern Texte, der Anbieter füllt das Template. Bei einem ernsthaften Projekt übernimmt jemand Verantwortung für die Frage: Für wen ist diese Website überhaupt? Was soll der Leser nach 30 Sekunden tun? Welche Reibung halten wir ihm aus dem Weg? Diese Strategiearbeit kostet 8 bis 25 Stunden — die zahlt jemand. Entweder Sie als Aufpreis oder Sie später als „komische Conversion“.

Zweitens — ist die Conversion-Copy mit drin? Texte, die verkaufen, schreibt nicht jeder Webdesigner. Wer sie nicht selbst kann, schiebt sie als „Kunde liefert Inhalte“ raus. Das senkt den Angebotspreis um 1.500 bis 5.000 Euro. Und es ist der wichtigste Grund, warum die billige Website am Ende keine Anfragen bringt.

Drittens — welcher Stack? WordPress mit Bricks Builder und ACSS lädt schnell, ist mit sauberem Code gebaut und schneidet in Core Web Vitals zuverlässig im grünen Bereich ab. WordPress mit Elementor und 14 Plugins lädt langsam, ist anfällig für Konflikte und kostet jeden Monat Pflege. Der Aufwand-Unterschied beim Bauen liegt bei 30 bis 50 Prozent — und genau dort versteckt sich die Differenz zwischen 4.000- und 9.000-Euro-Projekten.

Viertens — ist SEO mit drin? „SEO-optimiert“ steht in jedem zweiten Angebot. Was die meisten damit meinen: Meta-Tags ausgefüllt, Sitemap erzeugt, das war’s. Echte SEO — Keyword-Recherche, semantische Cluster, technische Optimierung, interne Verlinkungsstrategie, Schema Markup — ist ein eigenes Gewerk und kostet zwischen 1.500 und 5.000 Euro zusätzlich, wenn es ehrlich kalkuliert ist.

Fünftens — wer betreut nach Go-Live? Eine Website ist ein lebendes System. Updates, Sicherheits-Patches, Performance-Überwachung, Backups, gelegentliche Inhaltsänderungen. Das geht entweder über einen monatlichen Wartungsvertrag (50 bis 300 Euro) oder über kostspielige Notfall-Einsätze (200 bis 400 Euro pro Vorfall). Anbieter, die diesen Punkt im Angebot weglassen, verkaufen Ihnen genau diese Notfälle — nur eben später, einzeln und meist im ungünstigsten Moment.

Die realistischen Preiskorridore für 2026

Für KMU-Websites mit ernsthaftem Vertriebsanspruch in Deutschland gelten 2026 diese Korridore: Komplexere Projekte mit Mehrsprachigkeit, WooCommerce oder Schnittstellen liegen zwischen 10.000 und 20.000 Euro. Standard-Unternehmenswebsites mit Strategie, Design, Conversion-Copy und sauberer Technik bewegen sich zwischen 5.000 und 10.000 Euro. Alles unter 5.000 Euro ist entweder Template-Arbeit ohne Strategie oder eine Kalkulation, die irgendwo einen versteckten Verlust hat — bei Ihnen oder beim Anbieter.

Ich nenne diese Zahlen nicht, damit Sie das teuerste Angebot nehmen. Ich nenne sie, damit Sie ein realistisches Lineal haben. Wenn jemand Ihnen mit Strategie, Conversion-Copy, SEO und Wartung für 2.500 Euro winkt, fehlt im Angebot etwas. Punkt.

Die 7 Posten, die in jedem ernsthaften Webdesign-Angebot ausgewiesen sein müssen

Wenn Sie ein Angebot vor sich haben und einer dieser sieben Punkte fehlt oder nur als Pauschalsatz auftaucht, ist das ein Warnsignal. Nicht zwingend ein Deal-Breaker, aber ein Punkt, an dem Sie nachhaken müssen, bevor Sie unterschreiben.

1. Strategie- und Konzeptionsphase mit Stunden- oder Aufwandsangabe

Wie viele Stunden fließen konkret in Zielgruppe, Wettbewerbsanalyse, Seitenarchitektur und Conversion-Pfad? Ein professionelles Projekt hat hier zwischen 8 und 30 Stunden ausgewiesen. Steht nur „Konzeption inklusive“, fragen Sie nach: „Mit wie vielen Stunden kalkulieren Sie die Strategiephase?“ Eine schwammige Antwort sagt Ihnen alles.

2. Anzahl der Templates oder Unique Designs

Eine Standard-KMU-Website hat 5 bis 12 unterschiedliche Layouts (Startseite, Leistungen, Über uns, Kontakt, Cases, Blog-Übersicht, Blog-Detail, Landingpages). Jedes davon braucht eigenes Design. Steht im Angebot nur „Webdesign nach Briefing“, fehlt die wichtigste Mengenangabe.

3. Wer schreibt die Texte?

Der einzige Punkt, an dem 80 Prozent aller Projekte stocken. Wenn der Kunde die Texte liefert, kalkulieren Sie zwischen 20 und 60 Stunden Eigenaufwand ein — und rechnen Sie damit, dass die fertige Website ein Quartal später live geht als geplant. Wenn der Anbieter Conversion-Copy mitliefert, kostet das zwischen 1.500 und 4.500 Euro zusätzlich. Aber dann steht die Website schneller und sie verkauft.

4. Page Builder und Hosting-Anforderungen

Welches CMS, welcher Page Builder, welche Mindest-Hosting-Spezifikation? Wenn Bricks Builder draufsteht, lädt die Seite schnell und braucht keinen Cloudflare-Bypass. Wenn Elementor mit 12 Drittanbieter-Plugins draufsteht, brauchen Sie später teures Hosting (50 bis 100 Euro im Monat) und einen monatlichen Wartungsplan, der das Plugin-Chaos in Schach hält.

5. SEO — mit konkreten Leistungspunkten

„SEO-optimiert“ ist Marketing-Vokabular. Echte SEO im Angebot bedeutet: Keyword-Recherche für mindestens 20 Suchbegriffe, Title- und Meta-Description-Erstellung pro Seite, Schema-Markup-Implementierung (Article, FAQ, Organization), interne Verlinkungsstrategie, Google Search Console eingerichtet, XML-Sitemap. Wenn nichts davon konkret im Angebot steht, ist SEO nicht mit drin — egal was das Marketing-Blättchen verspricht.

6. Korrekturschleifen mit Anzahl

Wie viele Korrekturrunden sind inklusive? Standard sind zwei bis drei. Steht „Korrekturen inklusive“ ohne Zahl, ist das eine offene Tür — entweder für endlosen Streit oder für späte Nachforderungen. Eine konkrete Zahl schützt beide Seiten.

7. Wartung, Support und Reaktionszeiten

Was passiert am Tag nach Go-Live? Wer macht WordPress-Updates? Wer prüft Backups? Wer ist im Fall eines Hacks erreichbar — und wie schnell? Wenn der Anbieter für diese Fragen keinen Posten im Angebot hat, ist Ihre Website nach Go-Live ein Schiff ohne Kapitän. Realistische Wartungsverträge liegen zwischen 50 und 300 Euro pro Monat — je nach Stack und Reaktionsanspruch.

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Genau dort liegt später Ihr Risiko

Schicken Sie mir das Angebot per Mail. Ich gehe es Punkt für Punkt durch und sage Ihnen, was fehlt und welche Fragen Sie dem Anbieter stellen sollten. Antwort innerhalb 1−2 Werktage.

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Wo Webdesign-Angebote heimlich Geld verlieren — die unsichtbaren Trick-Posten

Die offiziellen Posten sind das eine. Die wirklich teuren Fehler stehen meist nicht im Angebot — sie kommen später als Nachforderung, als Folgeprojekt oder als laufende Kosten, die niemand am Anfang erwähnt hat.

Trick-Posten 1 — Lizenzen und Plugin-Abos auf Lebenszeit Ihrer Website

Viele Anbieter rechnen Page-Builder-Lizenzen, SEO-Plugin-Lizenzen und Form-Builder-Lizenzen als „Einmalkosten“ in die Erstkalkulation rein. Was nicht da steht: Diese Lizenzen sind Jahresabos. Nach 12 Monaten zahlen Sie zwischen 100 und 600 Euro nach — jedes Jahr, sonst bekommen Sie keine Sicherheits-Updates mehr. Fragen Sie konkret: „Welche jahrlichen Folgekosten habe ich nach Go-Live für Lizenzen?“

Trick-Posten 2 — Bildlizenzen und Stockfotos

Die meisten Angebote enthalten „Bilder nach Briefing“ oder „3 Stockfotos inklusive“. Was das in der Praxis bedeutet: Wenn Ihre Website fünf Sektionen braucht, kaufen Sie fünf zusätzliche Lizenzen für 30 bis 150 Euro pro Bild. Bei eigenen Mitarbeiter-Fotos brauchen Sie einen Fotograf-Termin (500 bis 2.500 Euro). Beides sollte im Angebot ehrlich kalkuliert sein.

Trick-Posten 3 — DSGVO-Konformität als Aufpreis

Eine DSGVO-konforme Website mit Cookie-Banner, Datenschutzerklärung, Impressum und korrekter Einbindung von Google Fonts (lokal statt über Google CDN) ist Pflicht, kein Extra. Wer Ihnen das als Zusatzposten für 800 Euro berechnet, hat ein Verständnisproblem. Oder kalkuliert hier Marge ein, weil er es im Hauptposten bewusst unterboten hat.

Trick-Posten 4 — Domain- und E-Mail-Setup

Wer kommt sich um Domain-Transfer, E-Mail-Postfächer, SPF-/DKIM-Records, Weiterleitungen alter URLs auf neue Struktur (Stichwort: SEO nach Relaunch)? Wenn diese technischen Posten fehlen, machen Sie das entweder selbst oder Sie zahlen später Notfall-Stunden. Bei einem ernsthaften Relaunch kostet diese Migration zwischen 500 und 1.500 Euro.

Trick-Posten 5 — Was passiert nach der dritten Korrekturrunde?

Jedes Angebot deckelt Korrekturschleifen. Was kostet die vierte Runde? Was kostet die nachgereichte zusätzliche Seite? Was kostet das „können wir das Logo nochmal anders machen“? Diese Stundensätze stehen meist nur im Kleingedruckten. Sie liegen zwischen 80 und 180 Euro — und sie summieren sich schneller, als Sie denken.

Festpreis vs. Stundensatz — was Sie wirklich bestellen

Ein Festpreis ist die Vereinbarung, dass ein klar definierter Leistungsumfang zu einem fixen Preis erbracht wird. Punkt. Wenn der Anbieter später feststellt, dass er sich verkalkuliert hat, ist das sein Risiko — nicht Ihres. Das ist der eigentliche Wert eines Festpreises: Sie kaufen Planbarkeit, nicht nur eine Zahl.

Stundensätze sind dagegen offene Rechnungen. Der Anbieter schreibt Stunden auf, Sie zahlen am Ende. Die kalkulierten 5.000 Euro werden zu 8.000, weil die Strategiephase länger dauerte, weil zwischendurch noch ein Termin nötig war, weil drei zusätzliche Korrekturen reinkamen. Bei Stundensätzen tragen Sie das Risiko — nicht der Anbieter.

Warum ich seit Jahren ausschließlich Festpreis-Projekte mache

Ich habe in meinen ersten Berufsjahren auch nach Stundensatz abgerechnet. Was passiert ist: Ich habe ständig Konflikte mit Kunden gehabt, weil sie ihre Rechnung am Monatsende nicht nachvollziehen konnten. Sie hatten das Gefühl, dass „das doch nicht so lange dauern kann“. Ich hatte das Gefühl, jede Mail in 6-Minuten-Blöcken aufschreiben zu müssen. Beide Seiten haben Energie verloren.

Seit ich konsequent Festpreise mache, ist das vorbei. Ich kalkuliere am Anfang ehrlich. Der Scope ist klar definiert. Wenn ich mich verkalkuliert habe, ist das mein Risiko — und es zwingt mich, beim nächsten Angebot besser zu schätzen. Der Kunde weiß, was am Ende auf der Rechnung steht. Genau diese Klarheit ist es, die ich von einem ernsthaften Webdesigner als Kunde erwarten würde — und genau diese Klarheit fehlt in 60 Prozent der Angebote, die mir Kunden in den letzten Jahren zur Prüfung vorgelegt haben.

Vorsicht bei Marketplace-Angeboten — warum Bark, Sortlist und Co. der falsche Weg sind

Wenn Sie Ihre Angebote über Marketplaces wie Bark.com, Sortlist oder Werkenntdenbesten eingeholt haben, sollten Sie wissen, was im Hintergrund passiert. Diese Plattformen verkaufen Ihre Anfrage an mehrere Anbieter gleichzeitig — für 20 bis 60 Euro pro Lead. Der Anbieter bezahlt also, bevor er ein Wort mit Ihnen gewechselt hat. Diese Kosten muss er irgendwo wieder reinholen — entweder über den Projektpreis oder über Mengenabwicklung.

Mengenabwicklung bedeutet: Der Anbieter setzt Ihre Anfrage in einem Standard-Slot ab, arbeitet sie nach Schema F durch und hat keine Zeit für die strategische Tiefe, die Ihr Projekt eigentlich bräuchte. Genau das ist der Grund, warum die meisten Marketplace-Projekte zu durchschnittlichen, austauschbaren Websites führen. Sie bekommen, wofür Sie bezahlen — aber der Anbieter hat schon vor dem ersten Gespräch 40 Prozent seiner Marge verbrannt.

Wer eine ernsthafte Unternehmenswebsite bauen lassen will, lässt die Marketplaces aus. Recherchieren Sie direkt — über Empfehlungen, über Google-Suchen nach Spezialisten in Ihrer Branche, über LinkedIn-Recherche. Direkte Beauftragung spart die Marketplace-Marge, gibt Ihnen einen festen Ansprechpartner und führt zu Angeboten, die nicht durch eine Plattform-Maschine gepresst wurden.

Mein ehrlicher Rat als Berater

Wenn Sie aktuell drei Angebote vor sich haben und nicht weiß-was-vergleichen, lohnt sich ein 30-Min-Gespräch mehr als noch ein viertes Angebot einzuholen. Ich prüfe Ihre Angebote persönlich, sage Ihnen welche Posten fehlen, welche Fragen Sie stellen sollten und ob die Preise in der Korridor sind. Sie müssen dafür nicht bei mir kaufen. Schreiben Sie an info@davidkeiser.de oder rufen Sie unter 02361 90860-59 an.

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Die 5 Fragen, die ich jedem Webdesign-Anbieter stellen würde

Wenn Sie nur eine einzige Sache aus diesem Beitrag mitnehmen, dann diese fünf Fragen. Stellen Sie sie schriftlich per Mail an jeden Anbieter. Wer ausweichend, schwammig oder gar nicht antwortet, scheidet aus der engeren Auswahl aus. Wer präzise antwortet, hat sich gerade qualifiziert.

Frage 1: Welches messbare Ergebnis garantieren Sie nach 6 Monaten?

Wer hier mit „Ihre neue Website“ antwortet, hat keine Ahnung von Ergebnissen. Wer mit „Ranking unter den Top 10 für drei definierte Keywords“, „Conversion-Rate über X Prozent“ oder „Anfragen-Volumen mindestens Y pro Monat“ antwortet, denkt unternehmerisch. Bei vagen Antworten sollten Sie aussteigen.

Frage 2: Welcher Page Builder und warum gerade dieser?

Wenn die Antwort „Elementor, weil das am bekanntesten ist“ lautet, hören Sie Bequemlichkeit. Wenn die Antwort „Bricks Builder mit ACSS, weil das bei Core Web Vitals besser performt und weniger Plugin-Konflikte erzeugt“ lautet, hören Sie technische Überlegung. Die zweite Antwort ist die richtige — egal welcher Builder dabei rauskommt, der Begründungs-Stil entscheidet.

Frage 3: Wer schreibt die Texte und wie viel kostet das?

Eine ehrliche Antwort lautet: „Wir liefern Conversion-Copy für alle Seiten, kalkuliert sind 35 Stunden zu X Euro“ ODER „Sie liefern die Inhalte, wir lektorieren und setzen.“ Beides ist legitim — aber Sie müssen wissen, was kommt. Wenn der Anbieter ausweichend antwortet, weiß er es selbst nicht.

Frage 4: Was passiert, wenn die Website nach 3 Monaten keine Anfragen bringt?

Das ist die Gretchen-Frage. Schwache Antwort: „Dann müssen wir die SEO länger laufen lassen.“ Mittlere Antwort: „Wir analysieren und schlagen Anpassungen vor.“ Starke Antwort: „Wir setzen klare KPIs vorher fest, vereinbaren ein Review-Meeting nach 90 Tagen und wenn die definierten Ziele nicht erreicht sind, machen wir Korrekturen ohne Aufpreis.“ Wer Verantwortung übernimmt, antwortet konkret.

Frage 5: Mit welchem konkreten Projekt aus Ihrer Praxis kann ich vergleichen?

Bitten Sie um zwei Cases mit Zahlen. Nicht „wir haben für XY eine schöne Website gebaut“. Sondern: „Wir haben für XY innerhalb von vier Monaten die Anfragen von drei pro Monat auf zwölf pro Monat gesteigert.“ Wer keine Zahl liefern kann, hat keine Ergebnisse gemessen — und wird Ihre auch nicht messen.

Ein Praxis-Beispiel aus meiner eigenen Projektarbeit

Damit das nicht alles Theorie bleibt: Ich habe vor kurzem mit Thermobiehl Apparatebau zusammengearbeitet — einem mittelständischen Maschinenbau-Unternehmen, das vorher eine schöne, aber unsichtbare Website hatte. Wir haben das Projekt komplett neu aufgesetzt: Strategie, Architektur, Conversion-Copy, Bricks Builder Stack, SEO-Setup mit Schema und semantischer Cluster-Logik.

Das Ergebnis nach den ersten Monaten: 83 Positionen Sprung in den Google-Rankings für die wichtigsten Branchen-Keywords. Das ist nicht magisch — das ist das, was passiert, wenn man Webdesign nicht als Designaufgabe, sondern als Vertriebsaufgabe ernst nimmt. Genau diesen Anspruch sollten Sie an jeden Anbieter haben, der Ihnen ein Angebot legt.

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Häufige Fragen zum Vergleich von Webdesign-Angeboten

Wie viele Webdesign-Angebote sollte ich einholen?

Drei bis vier Angebote reichen, wenn Sie sie strukturiert vergleichen. Mehr als fünf Angebote führen in der Praxis zu Vergleichs-Paralyse — Sie verbringen mehr Zeit mit dem Vergleichen als der eigentliche Wert des Projekts rechtfertigt. Wichtiger als die Zahl ist die Qualifikation: Drei spezialisierte Anbieter sind wertvoller als zehn Generalisten.

Was kostet eine professionelle Unternehmenswebsite 2026 realistisch?

Standard-KMU-Websites mit Strategie, Design, Conversion-Copy und SEO liegen zwischen 5.000 und 10.000 Euro. Komplexere Projekte mit Mehrsprachigkeit, Shop-Integration oder Schnittstellen bewegen sich zwischen 10.000 und 20.000 Euro. Alles unter 5.000 Euro ist entweder Template-Arbeit oder eine versteckte Kalkulationslücke. Hinzu kommen monatliche Wartungskosten zwischen 50 und 300 Euro.

Sollte ich das günstigste Angebot nehmen?

Nur dann, wenn das günstigste Angebot inhaltlich vergleichbar mit den teureren ist. In der Praxis ist es das fast nie. Das günstigste Angebot lässt meist die strategische Konzeption, die Conversion-Copy oder die SEO weg — und damit genau die Posten, die über Anfragen entscheiden. Eine 3.000-Euro-Website, die keine Kunden bringt, ist teurer als eine 9.000-Euro-Website, die monatlich 15 qualifizierte Anfragen liefert.

Festpreis oder Stundensatz — was ist besser?

Für Sie als Kunde fast immer Festpreis. Beim Festpreis trägt der Anbieter das Kalkulations-Risiko, Sie haben Planungssicherheit, der Scope ist klar definiert. Beim Stundensatz tragen Sie das Risiko: Wenn der Anbieter sich verkalkuliert oder ineffizient arbeitet, zahlen Sie drauf. Stundensätze machen nur Sinn bei kleinen Folgearbeiten nach Go-Live.

Sollte ich meinen Webdesigner über Bark oder Sortlist suchen?

Nein. Marketplace-Plattformen wie Bark, Sortlist oder Werkenntdenbesten verkaufen Ihre Anfrage für 20 bis 60 Euro an mehrere Anbieter gleichzeitig. Diese Kosten holen die Anbieter später aus Ihrem Projekt zurück — entweder über höhere Preise oder über Mengenabwicklung ohne strategische Tiefe. Recherchieren Sie direkt, fragen Sie nach Empfehlungen, suchen Sie nach Spezialisten in Ihrer Branche.

Wie prüfe ich, ob ein Anbieter wirklich SEO kann?

Fragen Sie konkret: „Welche Schema-Markups setzen Sie ein? Wie kalkulieren Sie die Keyword-Recherche? Welche Reporting-Tools nutzen Sie?“ Wer mit Google Search Console, Ahrefs oder Sistrix arbeitet und Schema.org-Markups (Article, FAQ, Organization, LocalBusiness) konkret nennen kann, kennt sich aus. Wer nur „wir optimieren für Google“ sagt, kann es nicht.

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Über 100 realisierte Projekte, 10+ Jahre Webdesign & SEO, Standort Recklinghausen, bundesweit tätig. Antwort auf Ihre Anfrage innerhalb 1−2 Werktagen.

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Inhaltsverzeichnis:

Autor

David Keiser, Webdesigner und SEO-Berater aus Recklinghausen

David Keiser

David Keiser bringt über 10 Jahre Erfahrung im Webdesign und der Suchmaschinenoptimierung mit und gilt als ausgewiesener Experte.

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