Warum die meisten Unternehmen bei der Suche nach einem SEO Berater Geld verbrennen
Über 65 Prozent aller Kaufentscheidungen beginnen mit einer Google-Suche (Think with Google, 2024). Wer nicht auf Seite 1 erscheint, existiert für seinen potenziellen Kunden faktisch nicht. Trotzdem investieren mittelständische Unternehmen in Deutschland regelmäßig fünfstellige Beträge in SEO-Berater, die nach sechs Monaten genau ein Ergebnis vorweisen können: monatliche Rechnungen.
Der Grund ist nicht, dass es zu wenig SEO Berater gibt. Der Grund ist das Gegenteil. Allein im DACH-Raum operieren rund 12.000 selbsternannte SEO-Experten, Agenturen und Freelancer. Davon liefert eine zweistellige Prozentzahl messbare Ergebnisse — der Rest verkauft Reportings statt Rankings.
Wer einen SEO Berater sucht, der wirklich Anfragen produziert, muss drei Dinge wissen: Wie die Branche tickt, welche Honorarstrukturen seriös sind, und woran man einen Berater erkennt, bevor man zehntausend Euro investiert hat. Das ist genau das, was die nächsten Minuten klären — direkt, ohne Marketing-Floskeln.
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Was macht ein SEO Berater wirklich?
Ein SEO Berater analysiert, plant und steuert alle Maßnahmen, die dafür sorgen, dass eine Website bei Suchmaschinen wie Google und Bing für relevante Begriffe sichtbar wird — und die Klicks in messbare Anfragen umwandelt. Das ist die kurze Version. Die lange ist interessanter.
Die drei Säulen seriöser SEO-Beratung
Säule eins ist die technische Basis. Page Speed, Indexierbarkeit, mobile Darstellung, strukturierte Daten, interne Verlinkung — eine Website ist erst dann ranking-fähig, wenn die Grundlagen stehen. Über 53 Prozent der Mobile-Nutzer verlassen Seiten mit einer Ladezeit über drei Sekunden (Google, 2024). Wer diese Schwelle nicht hält, hat ein Geschwindigkeitsproblem, kein Marketing-Problem.
Säule zwei ist die inhaltliche Ausrichtung. Welche Suchanfragen führen Ihre Zielkunden zu Ihrem Angebot? Welche dieser Anfragen sind Buyer-Intent — also kaufbereit — und welche sind reines Info-Surfen? Welche Inhalte muss die Website liefern, damit Google sie als beste Antwort einstuft? Das ist Strategie-Arbeit, nicht Texten.
Säule drei ist die Off-Page-Autorität. Backlinks, Brand-Mentions, Citations in AI-Suchsystemen wie ChatGPT und Perplexity. Ohne externe Signale wird die beste Inhaltsstrategie ausgebremst.
Was ein SEO Berater nicht ist
Ein SEO Berater ist kein Content-Lieferant nach Bestellung. Ein SEO Berater ist auch kein Reporting-Lieferant, der einmal im Monat ein PDF mit Klick-Zahlen verschickt. Wer das anbietet, verkauft Beschäftigung statt Beratung.
Ein guter SEO Berater entwickelt eine Strategie, priorisiert Maßnahmen nach Marketing-ROI, und schlägt Entscheidungen vor, die das Geschäftsmodell betreffen — nicht nur die Website. Wenn ein Berater nur über Keywords spricht und nie über Zielkunden, Vertriebsprozesse und Marktposition, ist er kein Berater. Er ist ein Auftragnehmer.
SEO Berater Kosten — was seriöse Honorarstrukturen kosten
Die Honorarstrukturen am deutschen SEO-Markt 2026 sind breit gestreut. Der Range geht von 50 Euro pro Stunde bei Anfänger-Freelancern bis zu 350 Euro pro Stunde bei Senior-Consultants großer Agenturen. Diese Spanne sagt allerdings wenig darüber aus, was Sie tatsächlich bezahlen — und was Sie bekommen.
Die drei gängigen Abrechnungsmodelle
Modell eins: Stundensatz. 100 bis 350 Euro pro Stunde. Vorteil: Volle Flexibilität. Nachteil: Sie kaufen Zeit, nicht Ergebnisse. Wer auf Stundenbasis abrechnet, hat ein wirtschaftliches Interesse daran, dass die Beratung lange dauert — nicht daran, dass sie schnell wirkt.
Modell zwei: Monats-Retainer. 1.000 bis 1.500 Euro pro Monat für KMU-Standard, 2.000 bis 5.000 Euro für komplexere B2B-Projekte. Vorteil: Planbare Fixkosten, kontinuierliche Betreuung. Nachteil: Ohne klare KPI-Vereinbarung kann der Retainer zur Dauerrechnung ohne Output mutieren. Mehr zur monatlichen SEO-Betreuung und ihrer Wirtschaftlichkeit finden Sie im Detail-Beitrag.
Modell drei: Projekt-Festpreis. 3.000 bis 4.500 Euro für ein einmaliges SEO-Setup mit Audit, Strategie und Maßnahmen-Roadmap. Vorteil: Klare Liefermenge, kein laufendes Risiko. Nachteil: Ohne Folge-Betreuung verpuffen die Maßnahmen, sobald sich Algorithmen oder Wettbewerber verändern.
Die realistische Kosten-Architektur für mittelständische Unternehmen
Die wirtschaftlich sinnvolle Standard-Architektur für KMU sieht so aus: 3.000 bis 4.500 Euro einmaliges Setup plus 1.000 bis 1.500 Euro monatlich. Das sind im ersten Jahr zwischen 15.000 und 22.500 Euro für eine professionelle SEO-Betreuung. Klingt viel — bis Sie es gegen den Wert eines einzigen Neukunden rechnen.
Bei einem durchschnittlichen Auftragsvolumen von 8.000 Euro und einem Deckungsbeitrag von 5.500 Euro pro Neukunde reichen drei bis vier organische Anfragen, die durch die SEO-Arbeit kommen, um die Jahresinvestition zu rechtfertigen. Was ist mit den Anfragen ab Kunde Nummer fünf? Das ist Marge.
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Marketplace vs. direkte Beauftragung — der wahre Kostenvergleich
Viele Unternehmen starten die Suche nach einem SEO Berater über Vermittlungs-Plattformen wie Bark, Sortlist oder Werkenntdenbesten. Die Logik scheint einleuchtend: Eine Anfrage, mehrere Angebote, das beste auswählen. In der Praxis kostet dieser Weg mehr Geld und mehr Zeit, nicht weniger.
Was Marketplaces den Beratern wirklich abnehmen
Marketplaces leben von Provisionen. Üblich sind 20 bis 40 Prozent des Projektvolumens — bei längerfristigen Retainer-Verträgen oft sogar prozentuale Anteile über die gesamte Vertragslaufzeit. Diese Provision wird nicht vom Marketplace bezahlt. Sie wird in das Honorar eingerechnet, das Sie als Kunde zahlen.
Das bedeutet konkret: Ein 1.500-Euro-Retainer, den Sie über einen Marketplace beauftragen, enthält 300 bis 600 Euro Provision. Diese Provision finanziert die Plattform, nicht die Beratungsleistung. Sie zahlen Premium-Preise — aber Ihr Berater hat unter dem Strich weniger Budget für tatsächliche Arbeit.
Das Race-to-the-Bottom-Problem
Marketplaces verteilen jede Anfrage an mehrere Anbieter gleichzeitig. Wer einen Lead über Bark einkauft, weiß: Drei bis fünf weitere Agenturen haben denselben Lead. Das erzeugt eine Preisspirale nach unten. Die Konsequenz: Die Anbieter, die auf Marketplaces aktiv sind, sind häufig nicht die Besten — sondern die, die noch freie Kapazitäten haben und um jeden Preis Aufträge brauchen.
Das Anonymitäts-Problem
Hinter Marketplace-Profilen verbergen sich oft Teams, deren tatsächliche Zusammensetzung erst nach Vertragsabschluss klar wird. Sie sprechen im Erstgespräch mit dem Sales-Profi, betreut werden Sie dann von Junior-Mitarbeitern, die das Projekt nebenher mitlaufen lassen. Wer einen SEO Berater direkt beauftragt, bekommt den Berater, mit dem er gesprochen hat — über die gesamte Projektlaufzeit.
Die direkte Beauftragung — der bessere Weg
Bei einer direkten Beauftragung sprechen Sie von Anfang an mit der Person, die das Projekt umsetzt. Sie kennen den Stundensatz, den Festpreis oder den Retainer — vollständig, ohne versteckte Vermittler-Marge. Sie haben einen festen Ansprechpartner. Und Sie bekommen einen Berater, der wirtschaftlich davon profitiert, dass Sie zufrieden sind und bleiben — nicht, dass Sie wieder eine Plattform-Anfrage stellen müssen.
Woran Sie einen guten SEO Berater erkennen
Es gibt sieben Indikatoren, die in den ersten 30 Minuten eines Erstgesprächs sichtbar werden — wenn Sie wissen, worauf Sie achten müssen.
Sieben Erkennungsmerkmale seriöser SEO-Beratung
- Geschäftsmodell-Fragen vor Keyword-Fragen. Wer sich für Ihre Zielkunden, Verkaufsprozesse und Margen interessiert, bevor er über Suchanfragen spricht, denkt strategisch.
- Klare Erwartungs-Setzung. “Sichtbare Ergebnisse in 6 bis 12 Monaten” ist seriös. “Top 1 in vier Wochen” ist eine Lüge.
- Referenzen mit Zahlen. Konkrete Cases — wie der Ranking-Sprung von 83 Plätzen für die Thermobiehl Apparatebau GmbH oder die 50-plus Anfragen monatlich für die Fahrschule Kai Clemens Dortmund — schlagen Logo-Galerien ohne Kontext.
- Transparente Preisstruktur. Festpreis oder klar definierter Retainer mit Leistungsbeschreibung. “Erst einmal anfangen, dann sehen wir weiter” ist ein Warnsignal.
- Eigene Sichtbarkeit. Wenn ein SEO Berater seine eigene Website nicht ranken kann, wird er Ihre auch nicht ranken. Pflicht-Check vor jedem Erstgespräch: Eigene Sichtbarkeit für relevante SEO-Suchbegriffe.
- Direktheit statt Verkaufsgespräch. Ein guter Berater sagt “Nein” zu Aufträgen, die nicht passen. Wer jeden Auftrag will, will jede Rechnung — nicht jeden Erfolg.
- Verbindung zu Webdesign-Kompetenz. SEO ohne Verständnis für Conversion-Design endet bei Klicks, nicht bei Anfragen. Wer nur eine der zwei Seiten beherrscht, optimiert die Hälfte des Problems.
Drei Warnsignale, die das Erstgespräch sofort beenden sollten
Warnsignal eins: Garantien für Top-Positionen. Niemand kann Google-Rankings garantieren — wer das tut, lügt oder hat keine Erfahrung. Algorithmen ändern sich, Wettbewerb verändert sich, Suchverhalten verändert sich.
Warnsignal zwei: Backlink-Pakete. “1.000 Backlinks für 500 Euro” ist 2026 nicht nur unwirksam, sondern aktiv schädlich. Google identifiziert manipulierte Linkprofile zuverlässig und straft betroffene Websites ab.
Warnsignal drei: Kein Erstgespräch ohne Vorab-Zahlung. Wer für eine 15-Minuten-Bedarfsanalyse Geld nimmt, hat keine eigene Pipeline und sucht Liquidität. Beides ist kein gutes Zeichen für die anstehende Zusammenarbeit.
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Die teuersten Fehler bei der Auswahl eines SEO Beraters
Fehler Nummer eins: Den billigsten Anbieter wählen. Bei 50 Euro pro Stunde arbeitet niemand mit zehn Jahren Erfahrung — entweder es ist ein Praktikant, oder die Stunden werden nicht ehrlich gerechnet. Ein günstiger SEO Berater kostet meist mehr als ein teurer, weil er Monate für Ergebnisse braucht, die ein erfahrener Berater in Wochen liefert. Das Geld ist nicht gespart, es ist nur länger gebunden.
Fehler Nummer zwei: Den Berater nehmen, der das beste Sales-Gespräch führt. Vertriebsprofis sind selten die besten Berater — sie sind die besten Verkäufer. Wer im Erstgespräch dauernd “wir können das” sagt, ohne die Frage zurückzuspielen, ob Sie das überhaupt brauchen, ist Sales, nicht Substanz.
Fehler Nummer drei: Reporting mit Wirkung verwechseln. Ein 20-seitiges Monats-Report mit 47 Grafiken ist kein SEO-Erfolg. SEO-Erfolg ist messbar: Mehr Sichtbarkeit für umsatzrelevante Suchbegriffe, mehr Anfragen, mehr Aufträge. Wer Reporting statt Wirkung liefert, hat sein Geld bereits eingenommen.
Fehler Nummer vier: Kein klares KPI-Set definieren. “Mehr Sichtbarkeit” ist kein KPI. “Top 5 für drei definierte Money-Keywords innerhalb 9 Monaten plus 30 Prozent mehr organische Anfragen über das Kontaktformular” ist ein KPI. Ohne klare Messgrößen wird jeder Vertrag eine Lottoschein-Investition.
Fehler Nummer fünf: SEO und Webdesign trennen. Wer SEO bei Anbieter A und Webdesign bei Anbieter B kauft, bezahlt für Reibungsverluste. Beide brauchen die gleiche Strategie — und die gleiche technische Basis. Anbieter, die beides aus einer Hand liefern, sparen Ihnen nicht nur Zeit, sondern verhindern, dass das eine das andere sabotiert.
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SEO Berater oder SEO Agentur — was passt für Ihren Mittelstand?
Beide Modelle haben ihre Berechtigung. Die Entscheidung hängt weniger von der Größe Ihres Unternehmens ab als von zwei anderen Faktoren: Wie komplex ist Ihre digitale Wertschöpfungskette, und wie wichtig ist Ihnen ein konstanter Ansprechpartner?
Wann der einzelne Berater besser ist
Bei mittelständischen Unternehmen mit einem überschaubaren Produktportfolio, einer überschaubaren Webpräsenz und einem klaren regionalen oder branchenspezifischen Fokus ist ein einzelner SEO Berater meist die effizientere Wahl. Sie sprechen direkt mit dem Entscheider und Umsetzer, Sie haben kürzere Kommunikationswege, und Sie zahlen keine Overhead-Anteile für Sekretariate, Pitch-Teams oder Vertriebsetagen.
Faustregel: Wenn Ihr Unternehmen unter 50 Mitarbeiter hat und sich auf einen Markt konzentriert, ist ein direkter Berater meist die ROI-stärkere Wahl.
Wann eine Agentur sinnvoller ist
Sobald Sie internationale Märkte bedienen, mehrere Marken pflegen, ein komplexes E-Commerce-Setup mit zehntausenden Produkten haben oder gleichzeitig Webdesign-, Performance- und Content-Marketing-Arbeit benötigen, kommen einzelne Berater an Kapazitätsgrenzen. Hier macht eine spezialisierte Agentur mit interner Teamstruktur Sinn.
Aber selbst dann gilt: Klären Sie vor Vertragsabschluss, wer Ihr fester Ansprechpartner sein wird — und ob diese Person Erfahrung mit Ihrem Geschäftsmodell hat oder Sie an Junior-Strategen weitergereicht werden.
Der typische Projektablauf einer SEO-Beratung
Eine seriöse SEO-Beratung folgt einer klaren Sequenz. Wer Ihnen das anders verkauft, springt Schritte aus — und Schritte überspringen kostet später Geld.
Phase eins: Audit und Bestandsaufnahme (Woche 1-2)
Technisches Audit der Website, Analyse der aktuellen Rankings, Bewertung des Wettbewerbsumfelds, Sichtung der Vertriebsprozesse. Output: Eine ehrliche Bestandsaufnahme, was funktioniert, was nicht, und wo die größten Hebel liegen.
Phase zwei: Strategie und Roadmap (Woche 3-4)
Definition der Ziel-Keywords mit echtem Geschäftsbezug, Priorisierung der Maßnahmen nach Marketing-ROI, Festlegung der KPIs, Erstellung eines 6- bis 12-Monats-Plans mit klaren Meilensteinen.
Phase drei: Umsetzung der technischen und inhaltlichen Basis (Monat 2-4)
Behebung kritischer technischer Probleme, Aufbau der wichtigsten Content-Strukturen, Setzen der internen Verlinkung, Optimierung der wichtigsten Conversion-Punkte. In dieser Phase werden die meisten dauerhaften Erfolge angelegt — auch wenn die Resultate in Google-Rankings noch nicht voll sichtbar sind.
Phase vier: Skalierung und Aufbau (Monat 5-12)
Systematischer Content-Aufbau auf strategisch ausgewählte Themen-Cluster, Aufbau externer Sichtbarkeit, kontinuierliche Optimierung der Conversion-Pfade. Die organischen Anfragen sollten ab Monat 6 spürbar zunehmen, ab Monat 9 in eine Wachstumskurve übergehen.
Phase fünf: Optimierung und Marktführerschaft (ab Monat 13)
Wer die Phasen eins bis vier sauber durchläuft, hat ab Monat 13 die Position, um aktiv um Marktführerschaft in seinem Segment zu kämpfen — durch Topical-Authority-Aufbau, AI-Search-Optimierung für ChatGPT, Claude und Perplexity, und durch Brand-Mentions außerhalb der eigenen Website.
SEO Berater in 2026 — was sich gegenüber den Vorjahren geändert hat
Drei Entwicklungen verändern die SEO-Beratungslandschaft 2026 grundlegend.
Veränderung eins: AI-Search wird relevant
Google AI Overviews, ChatGPT-Suchergebnisse, Perplexity-Citations, Claude-Antworten — Suchanfragen finden zunehmend in AI-Systemen statt, nicht mehr nur in klassischen Suchmaschinen. Ein SEO Berater, der 2026 nur über Google-Rankings spricht, ignoriert bereits einen relevanten Teil der Suchlandschaft. Auf davidkeiser.de selbst liefert beispielsweise Bing inzwischen 9,68 Prozent Conversion-Rate — höher als Google. Wer Bing und AI-Search ignoriert, lässt Buyer-Intent-Traffic ungenutzt.
Veränderung zwei: E-E-A-T wird zum entscheidenden Faktor
Google bewertet Experience, Expertise, Authoritativeness und Trustworthiness inzwischen stärker als Keyword-Dichte oder reine Backlink-Zahlen. Das bedeutet: Anonyme Content-Farmen ranken schlechter, persönlich gezeichnete Beiträge mit nachvollziehbarer Expertise ranken besser. Ein SEO Berater muss 2026 verstehen, wie man Autoren-Signale, Author-Schema und tatsächliche Expertise sichtbar macht.
Veränderung drei: Local SEO und Branchen-Spezialisierung gewinnen an Gewicht
Wer als lokaler Anbieter im Ruhrgebiet oder in einer Spezialbranche operiert, hat 2026 mehr Möglichkeiten als je zuvor, sich gegen überregionale Wettbewerber durchzusetzen. Voraussetzung ist ein SEO Berater, der lokale und branchenspezifische Signale gezielt einsetzt — von Google Business Profile bis zur branchenadäquaten Tonalität in Texten.
Häufige Fragen zu SEO Beratern
Was kostet ein SEO Berater pro Monat?
Für mittelständische Unternehmen liegt der Standard-Range zwischen 1.000 und 1.500 Euro monatlich plus einer einmaligen Setup-Fee von 3.000 bis 4.500 Euro. Komplexere B2B-Projekte mit internationalen Märkten oder E-Commerce-Setups liegen bei 2.000 bis 5.000 Euro pro Monat. Wer unter 500 Euro pro Monat anbietet, liefert in der Regel reines Reporting ohne strategische Beratung.
Wie lange dauert es, bis SEO funktioniert?
Erste messbare Effekte bei kleineren Long-Tail-Keywords sind nach 2 bis 4 Monaten realistisch. Sichtbare Bewegung bei umsatzrelevanten Money-Keywords mit Wettbewerb dauert 6 bis 12 Monate. Stabile Top-Positionen für hart umkämpfte Suchbegriffe sind oft 12 bis 18 Monate entfernt. Wer schneller verspricht, lügt oder hat keine Wettbewerbsanalyse gemacht.
Was ist der Unterschied zwischen SEO Berater und SEO Consultant?
In der Praxis dasselbe. “Consultant” ist die englische Variante, “Berater” die deutsche. Beide Begriffe beschreiben eine Person, die strategische Empfehlungen und Maßnahmenpläne für Suchmaschinenoptimierung entwickelt. Einige Anbieter unterscheiden semantisch: “Berater” für reine Strategie-Empfehlungen, “Consultant” für Strategie plus Umsetzungsbegleitung. Verbindlich ist diese Unterscheidung jedoch nicht — der konkrete Leistungsumfang ist entscheidend.
Brauche ich einen SEO Berater vor Ort?
Nein. SEO-Beratung ist vollständig remote möglich — Audits, Strategie-Meetings, Maßnahmen-Umsetzung. Was ein lokaler Berater bieten kann: Persönliche Vor-Ort-Termine, direkte Kenntnis des regionalen Marktes, kürzere Reaktionszeiten bei Krisen. Für Unternehmen im Ruhrgebiet oder umliegenden Regionen bietet David Keiser Vor-Ort-Termine ohne Aufpreis an.
Kann ich SEO selbst lernen statt einen Berater zu beauftragen?
Theoretisch ja. Praktisch dauert es 6 bis 18 Monate, um die Grundlagen so weit zu beherrschen, dass eigene Maßnahmen wirklich greifen. In dieser Zeit verlieren Sie Marktanteile an Wettbewerber, die professionell beraten werden. Die Mathematik ist meist klar: Eine 18-Monats-Lernkurve kostet mehr Opportunität, als zwölf Monate Profi-Beratung kosten.
Sollte ich meinen SEO Berater über Bark oder Sortlist suchen?
Aus den oben genannten Gründen ist die direkte Beauftragung wirtschaftlich überlegen. Sie sparen die Marketplace-Provision von 20 bis 40 Prozent, vermeiden das Race-to-the-Bottom durch Mehrfachvergabe einer Anfrage und bekommen einen festen Ansprechpartner statt einer Plattform-Vermittlung. Eine direkte Empfehlung über das eigene Netzwerk oder eine gezielte Google-Recherche nach Anbietern mit eigener Sichtbarkeit ist der bessere Weg.
Wie erkenne ich, ob mein aktueller SEO Berater gute Arbeit leistet?
Drei Kriterien: Erstens, transparente KPI-Berichte mit klarem Bezug zu Geschäftsergebnissen, nicht nur Klick-Zahlen. Zweitens, konkrete Bewegung der vereinbarten Ziel-Keywords über 6-Monats-Fenster betrachtet. Drittens, regelmäßige strategische Diskussionen über Geschäftsmodell, Wettbewerb und Marktbewegungen — nicht nur Maßnahmen-Updates. Fehlt eines davon, sollte das Vertragsverhältnis kritisch hinterfragt werden.
Was passiert mit der SEO-Arbeit, wenn ich den Berater wechsele?
Die meiste SEO-Arbeit hinterlässt dauerhafte Spuren auf der Website — optimierte Seiten, verbesserte technische Basis, etablierte Backlink-Strukturen, internen Verlinkung. Diese Substanz bleibt erhalten, auch wenn der Berater wechselt. Was nicht bleibt: Laufende Anpassungen an Algorithmus-Änderungen, kontinuierliche Content-Pflege, aktive Wettbewerbsbeobachtung. Wer den Berater wechselt, sollte 4 bis 6 Wochen Onboarding-Zeit für den Nachfolger einplanen, bevor wieder voller Output entsteht.
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